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Neuer Ovi-Browser von Nokia für Handys mit Serie40

Komprimierung um bis zu 90 Prozent bei Datenübertragung
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Der finnische Handy-Hersteller Nokia hat den Schleier gelüftet: In den Beta-Labs von Nokia steht ab sofort der neue Ovi-Internet-Browser in einer Testversion zum Download bereit. Der Ovi-Browser kann erst einmal auf ausgewählten Nokia-Handys mit dem Hersteller-eigenen Betriebssystem S40 zum mobilen Surfen im Internet genutzt werden - beispielsweise auf dem Nokia 6700 classic - und macht damit dem Opera-Mini-Browser Konkurrenz, der auf etlichen Internet-fähigen S40-Handys als Alternativ-Browser installiert ist. So wie der Opera Mini bietet der Ovi-Browser eine patentierte Kompressions-Technologie für die schnellere und eventuell auch kostengünstigere Übertragung von Daten über das Mobilfunknetz. Damit will Nokia beid er Datenübertragung eine Reduzierung des Datenvolumens um bis zu 90 Prozent erreichen. Ovi-Browser für S40-Handys von NokiaOvi-Browser für S40-Handys

Weiterhin bietet der Ovi-Browser für Nokia-S40-Handys eine Benutzeroberfläche mit Verlaufsansicht, Favoriten-Menü und Featured-Tab, die das schnellere Aufrufen von häufig genutzten Internet-Seiten ermöglicht. Um den Ovi-Browser aufs Handy zu laden, müssen die Nutzer in ihrem bisherigen Standard-Browser die URL browser.ovi.com öffnen und den dortigen Download-Anweisungen folgen. Ob der Ovi-Browser auch auf für Handys und Smartphones mit den Betriebssystemen Symbian und Meego angeboten wird, ist bislang nicht bekannt. Auf der Webseite der Beta-Labs hat Nokia eine Liste zu allen unterstützten Handy-Modellen veröffentlicht.

Da es sich bei der derzeitig erhältlichen Version um Beta-Software handelt, sind kleinere Probleme im täglichen Gebrauch nicht auszuschließen. Auch wird Nokia dem Ovi-Browser mit Sicherheit noch weitere Funktionen und auch andere Sprachversionen hinzufügen. Daneben kursieren immer noch Gerüchte, dass der finnische Hersteller auch an einer Desktop-Version des Ovi-Browsers arbeitet. Eventuell könnte Nokia versuchen, seine Ovi-Dienste direkt in einen Browser zu integrieren, um diese auf diesem Weg populärer und benutzerfreundlicher zu machen.

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