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o.tel.o Prepaid ab heute erhältlich: 9 Cent pro Minute und SMS

Ehemalige Festnetz-Marke startet als Mobilfunk-Discounter bei Vodafone neu durch

Wie erwartet geht heute der neue Prepaid-Discounter von Vodafone, o.tel.o, an den Start. Die Prepaidkarte gibt es auf der o.tel.o-Homepage sowie auch im stationären Handel. Wer sein Starterset beim Fachhändler oder über Partner-Unternehmen von Vodafone kauft, zahlt 9,95 Euro. Enthalten sind 10 Euro Startguthaben, so dass der Einstieg bei o.tel.o rechnerisch kostenlos ist. Kunden, die ihre SIM-Karte online bestellen, zahlen nur 4,95 Euro und das Startguthaben beträgt 5 Euro.

o.tel.o, einst der Name einer Festnetz-Telefongesellschaft, bietet einen Einheitstarif, bei dem Gespräche in alle deutschen Fest- und Mobilfunknetze 9 Cent pro Minute kosten. Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt. Die Abfrage der Mailbox ist kostenlos und eine SMS in alle deutschen Netze kann für 9 Cent verschickt werden.

Auslandsgespräche nur ins jeweilige Festnetz günstig

o.tel.o Prepaid o.tel.o Prepaid geht heute an den Start
Foto: Vodafone
Der Minutenpreis von 9 Cent gilt neben innerdeutschen Gesprächen auch für Telefonate in ausgewählte ausländische Festnetze. So sind Festnetz-Anschlüsse in Belgien, Bulgarien, China, Estland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Hongkong, Israel, Italien, Japan, Kroatien, Litauen, Luxemburg, Monaco, in den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, der Schweiz, Serbien, Singapur, der Slowakei, Slowenien, Spanien, Taiwan, Thailand, Türkei, Ukraine und Ungarn zu diesem Preis erreichbar. Telefonate in ausländische Mobilfunknetze sind mit einem Minutenpreis von 1,49 Euro dagegen recht teuer.

Der mobile Internet-Zugang wird von o.tel.o unter dem GPRS-Zugangspunkt data.otelo.de angeboten. Auch hierfür gilt erwartungsgemäß ein Minutenpreis von 9 Cent anstelle einer volumenbasierten Abrechnung. Zudem handelt es sich ähnlich wie bei Vodafone CallYa oder BILDmobil lediglich um einen WAP-2.0-Zugang, der zwar das Surfen im World Wide Web ermöglicht, aber viele andere Online-Dienste aussperrt.

Für den Internet-Zugang steht nach Vodafone-Angaben UMTS-Geschwindigkeit zur Verfügung. Dabei hat der Netzbetreiber bislang nicht näher erläutert, ob die Kunden auch HSPA-Performance zur Verfügung haben. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist recht hoch, zumal diese Möglichkeit auch bei anderen Prepaid-Produkten im zweitgrößten deutschen Mobilfunknetz besteht.

Vorerst keine Tarif-Optionen verfügbar

Nicht angeboten werden Tarif-Optionen, mit denen die Kunden beispielsweise eine Handy-Flatrate für Telefonate innerhalb der Community oder ins deutsche Festnetz bekommen könnten. Auch Daten-Pakete sind derzeit nicht im Angebot. Damit folgt o.tel.o Prepaid dem Beispiel des Mitbewerbers congstar im T-Mobile-Netz, der seinen Prepaidkunden ebenfalls keine Optionen anbietet.

Tariflich reiht sich o.tel.o bei den Prepaid-Discountern mit einheitlichem Minutenpreis von 9 Cent ein, wie er auch von den Billigmarken der anderen Netzbetreiber (congstar, simyo und Fonic) angeboten wird. Dabei gehören diese Marken inzwischen nicht mehr zu den günstigsten Einheitstarifen auf dem Prepaid-Discount-Markt. Erst Ende letzter Woche ging beispielsweise mit Weltbild Mobil eine Prepaidkarte im T-Mobile-Netz an den Start, bei der die Gesprächsminute in alle deutschen Netze 8 Cent kostet.

Künftig weitere Tarife von o.tel.o?

Unklar ist, ob o.tel.o künftig weitere Tarife, beispielsweise auch ein Postpaid-Modell, anbieten wird. Das heute gestartete Preismodell wird unter der Bezeichung o.tel.o Prepaid vermarktet. Das könnte auf künftige weitere Angebote wie o.tel.o Postpaid oder o.tel.o Flat hindeuten.

Weitere Informationen zu o.tel.o lesen Sie in einer weiterenMeldung.

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