Verzögerung

o.tel.o-Kunden warten auf bestellte SIM-Karten

Vodafone bestätigt Probleme bei der Auslieferung

Am Montag letzter Woche ist o.tel.o als neuer Prepaid-Discounter von Vodafone an den Start gegangen. Allerdings verlief der Auftakt der ehemaligen Festnetz-Marke im Mobilfunkbereich nicht so reibungslos, wie es aus Sicht des zweitgrößten deutschen Mobilfunk-Netzbetreibers sicher wünschenswert gewesen wäre.

So warten Interessenten, die ihre SIM-Karte gleich am ersten Tag bestellt haben, zum Teil noch bis heute auf die Zustellung ihres Startersets. Auch eine von der teltarif.de-Redaktion zum Test bestellte Karte wurde noch nicht zugestellt. Das ist kein Einzelfall, wie die Vodafone-Pressestelle auf Anfrage bestätigte.

Die Pressestelle erläuterte, dass es offenbar insbesondere am ersten Tag der Vermarktung von o.tel.o zu logistischen Problemen bei der Bearbeitung und beim Versand von Bestellungen gekommen sei. Allerdings seien die Rückstände inzwischen aufgearbeitet, so dass noch ausstehende Bestellungen heute oder morgen zugestellt werden sollen.

Regulär Lieferung innerhalb von drei Werktagen

Im Regelfall will o.tel.o die Kunden innerhalb von drei Werktagen mit den online bestellten SIM-Karten beliefern, wie auch ein Blick auf die FAQs zeigt, die der neue Discounter auf seiner Webseite veröffentlicht hat. Inzwischen seien die anfangs aufgetretenen Probleme behoben, so dass die Kunden schneller beliefert werden.

o.tel.o bietet einen Einheitstarif, bei dem die Gesprächsminute, die SMS und die Online-Minute gleichermaßen 9 Cent kosten. Die Mailbox-Abfrage ist kostenlos und der Minutenpreis von 9 Cent gilt auch für Gespräche ins Festnetz von 32 weiteren Ländern. Im Online-Shop kostet das Starterset 4,95 Euro. Darin enthalten sind 5 Euro Startguthaben.

Aufladung mit CallNow möglich

Wie die Pressestelle von Vodafone weiter berichtet, ist es derzeit möglich, anstelle der erst in Kürze erhältlichen Auflade-Gutscheine von o.tel.o die eigentlich für Vodafone CallYa gedachten CallNow-Voucher zu verwenden. Diese Möglichkeit soll jedoch nach Angaben der Pressestelle in Zukunft technisch unterbunden werden.

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