Neuer Browser

Opera für Android mit Webkit-Engine jetzt in finaler Version

Browser mit datensparendem Offroad-Modus und neuer Oberfläche
Von Rita Deutschbein
AAA
Teilen

Nach dem Erscheinen der ersten Beta-Version von Opera für Android mit Webkit-Engine hat das Unternehmen nun die finale Version seines neuen Browsers herausgebracht. Durch die Nutzung der Webkit-Engine statt der bisher verwendeten Rendering-Engine will Opera bei seinem neuen Android-Browser mehr Schnelligkeit beim Surfen sowie mehr Stabilität gewinnen. Viele der nun in der finalen Browser-Version zu sehenden Features sind aus der Beta-Version bekannt, die wir Anfang März bereits ausprobiert haben.

Opera für Android mit Webkit-Engine jetzt in finaler VersionOpera für Android in finaler Version bietet datensparenden Offroad-Modus Opera hat die Oberfläche seines Android-Browsers neu gestaltet und die drei Kategorien Verlauf, Schnellwahl und Discover in den Mittelpunkt gerückt. Hinter Schnellwahl steckt eine Art Favoriten-Liste, die neben bereits vorinstallierten Links unter anderem zu Google, Amazon, Wikipedia und Spiegel Online auch die vom Nutzer selbst gespeicherten Links zeigt. Die Kategorie Discover hingegen ist eine Art vereinfachter RSS-Reader, der aktuelle Nachrichten verschiedener vorinstallierter Magazine listet. Eigene Webseiten lassen sich allerdings nicht hinzufügen. Lediglich das Anpassen der dargestellten Themen durch das Ein- und Ausblenden bestimmter Genres ist möglich.

Zusammengefasste Suchleiste und Schnellzugriffe sparen Zeit

Opera für Android mit Webkit-Engine jetzt in finaler VersionSchnellwahl mit beliebten Links und Oberfläche mit Schnellzugriffen Anders als andere Browser wurden bei Opera für Android die Suchfelder für die Suchanfragen und die URL-Eingabe zusammengefasst. So ist die Oberfläche nicht nur aufgeräumter, sondern zugleich auch übersichtlicher. Auch die Anordnung wichtiger Einstellungen unter dem für Opera typischen O-Logo soll den Umgang mit dem neuen Browser vereinfachen. Neben Downloads und Einstellungen findet sich unter anderem auch der Offroad-Modus, der in der Beta-Version noch Opera Turbo hieß.

Im Offroad-Modus werden aufgerufene Webseiten zunächst von einem Opera-Server komprimiert und erst dann an den Browser geleitet. Das soll Datentraffic sparen und somit vor allem bei einem niedrigen Highspeed-Volumen oder auch der mobilen Internetnutzung im Ausland hilfreich sein. Wie hoch die prozentuale Ersparnis an Datentraffic durch das Einschalten des Offroad-Modus ist, zeigt Opera gleich an.

Opera für Android mit Webkit-Engine jetzt in finaler VersionIm Discover-Modus dargestellte Nachrichten lassen sich anpassen Gefallen hat uns auch die von Opera gestaltete Tab-Funktion. Bei mehreren geöffneten Fenstern lässt sich mit einem Klick durch die Auswahl scrollen, wobei die gerade geöffnete Webseite im Halbfenster-Modus an der unteren Display-Fläche weiterhin zu sehen ist.

Kostenlos im Play Store von Google

Opera für Android mit Webkit-Engine steht im Google Play Store kostenlos zum Download bereit. Die Datei hat eine Größe von 14,31 MB und ist schnell und problemlos auf dem Smartphone oder Tablet installiert. Während des ersten kurzen Ausprobierens der finalen Browser-Version lief diese stabil und vor allem schnell. Auch Opera-unerfahrene Nutzer werden sich mit dem mobilen Browser schnell zurechtfinden.

Teilen

Mehr zum Thema Opera Mobile