Erweitert

Opera für Android jetzt mit Gratis-VPN-Dienst

Opera hat seinen Browser für Android-Smartphones um einen kostenlosen VPN-Dienst erweitert, den wir kurz getestet haben. Wir sagen Ihnen, wie sich das Feature nutzen lässt.
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Opera hat die Android-Version seines Internet-Brow­sers in der neuen Version 51 veröf­fent­licht. Diese bietet neue Funk­tionen und steht zum kosten­losen Down­load aus dem Google Play Store bereit. Wie sich im kurzen Test von teltarif.de gezeigt hat, wird die aktu­elle Version noch nicht auf jedem Smart­phone ange­zeigt. In unserem Fall wurde noch die Opera-Version 50 zum Down­load ange­boten. Im Zwei­fels­fall kann die neue Version des Brow­sers aber beispiels­weise auch bei APK Mirror herun­ter­ge­laden und manuell instal­liert werden.

Beson­ders inter­es­sant ist der direkt im Browser inte­grierte VPN-Dienst, der nach Opera-Angaben vor allem dafür gedacht ist, mehr Sicher­heit beim Surfen an öffent­li­chen Hotspots zu bieten. Stan­dard­mäßig könnten Angreifer die über den unge­si­cherten Hotspot über­tra­genen Daten mitlesen, was durch eine VPN-Verbin­dung ausge­schlossen werden kann. Aller­dings muss der Nutzer dann ein gewisses Vertrauen in Opera und seinen VPN-Dienst haben.

So kann das kosten­lose VPN genutzt werden

Opera für Android mit VPNOpera für Android mit VPN Zum Einsatz kommt der Service, der in den Einstel­lungen manuell akti­viert werden kann, im Tab für privates Surfen. Ist das VPN aktiv, so wird gleich­zeitig der eben­falls von Opera ange­bo­tene Proxy-Dienst, mit dem Nutzer Daten­ver­kehr einsparen können, abge­schaltet. Im Test von teltarif.de zeigte sich, dass über den Opera-VPN eine nieder­län­di­sche IP-Adresse zuge­wiesen wird. Es lassen sich demnach nur Dienste aufrufen, die von nieder­län­di­schen Internet-Anschlüssen aus zur Verfü­gung stehen.

Denkbar wäre, dass Opera mit verschie­denen Servern arbeitet, sodass die VPN-Nutzer IP-Adressen aus unter­schied­li­chen Ländern erhalten. Das war während unseres kurzen Tests nicht der Fall. Eben­falls war es nicht möglich, zu beein­flussen, aus welchem Land der virtu­elle Internet-Zugang kommt, der über den VPN-Dienst zuge­wiesen wird.

Zudem sollten Inter­es­senten beachten, dass der Tunnel nur für Verbin­dungen inner­halb des Opera-Brow­sers aktiv ist. Es ist also beispiels­weise nicht möglich, über Opera das VPN aufzu­bauen, dann aber über Chrome mit nieder­län­di­scher IP-Adresse zu surfen oder mit einer IPTV-App auf Strea­ming­dienste zuzu­greifen, die nur in den Nieder­landen ange­boten werden.

Weitere Neue­rungen in der aktu­ellen Opera-Version

Als weitere Neue­rung bringt das Opera-Update für Android eine Krypto-Paar­bil­dung mit der Desktop-Version des Brow­sers mit sich. Dazu hat der Hersteller an Perfor­mance-Verbes­se­rungen gear­beitet. Zudem wurde die Unter­stüt­zung von Sprache-in-Text-Eingaben einge­führt. Basis für den Browser ist nun Chro­mium 72.

In einem Ratgeber stellen wir Ihnen einige Web-Browser für den Desktop vor.

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