Gebühren

Verkaufen auf eBay wird teurer

Der Online-Marktplatz ändert seine Preisstruktur für Privat-Verkäufer. In den Foren werden die Gebührenänderungen des Unternehmens heftig diskutiert.
Von Daniel Rottinger
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eBayeBay belebt mit seinen Gebühren-Änderungen die Community-Foren Der Handel auf dem Online-Marktplatz eBay wird für Privatverkäufer ab dem 6. Mai teurer. Die Änderungen bei der Gebührenstruktur teilte das Unternehmen Ende April mit.

In den eBay-Foren sorgt die Ankündigung seither für zahlreiche Beschwerden. Dort lässt etwa der eBayer marderx1 seinen Frust über die neuen Preise ab: "'0-Cent-Auktionen' nur noch eingeschränkt verfügbar - eine absolute Frechheit und Abzocke!!! Was soll das?" Andere Nutzer hingegen erachten den Schritt von eBay als sinnvoll und argumentieren damit, dass endlich wieder überlegt werde, ob "man jeden Krempel einstellt". Zusätzlich werde der Markt durch die Änderungen gesäubert und übersichtlicher. Die heftig geführte Diskussion erstreckt sich aktuell auf 55 Foren-Seiten.

Die Änderungen im Überblick

Konkret ändern sich folgende Gebühren für private Anbieter: Anstelle von bisher 100  Auktionen ohne Angebotsgebühren - mit einem Startpreis von einem Euro - wird das Kostenlos-Budget auf 20 Auktionen pro Monat begrenzt. Laut Unternehmensangabe bezahlen die Verkäufer ab dem 21. Angebot eine Gebühr von je 50 Cent.

Für die Automatisierung von Auktionen erhöht das Unternehmen die Gebühren um 100 Prozent und berechnet ab morgen für die Startzeitplanung anstelle von 10  ganze 20 Cent. Auch die Gebühren für Angebote mit nicht öffentlicher Bieter-/Käuferliste werden von 39 auf 50 Cent erhöht. Weiterhin werden die Verkaufsprovisionen anders berechnet: Anstelle des Höchstgebots ist künftig der Gesamtpreis inklusive Verpackungs- und Versandkosten die Berechnungsgrundlage. Die Änderungen betreffen alle Auktionen, die ab dem 6. Mai bei eBay eingestellt werden.

Nutzer die eine Alternative zu eBay suchen, können ihre Artikel kostenfrei bei Quoka oder eBay Kleinanzeigen einstellen. Allerdings fallen bei beiden Portalen für prominente Platzierungen und Extras ebenfalls Gebühren an. Auch der von eBay bekannte Käuferschutz fehlt.

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