Flaggschiff-Killer

Oneplus One: Das CyanogenMod-Smartphone im Test

Das Oneplus One war erstmals für wenige Stunden normal und ohne Invite bestellbar. Dadurch dürfte die Nutzerbasis deutlich größer werden. Wir haben das Smartphone mit CyanogenMod-Betriebssytem einem Test unterzogen.
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Im Frühjahr schickte sich das chinesische Unternehmen Oneplus an, den etablierten Smartphone-Herstellern das Fürchten zu lehren. Mit dem Oneplus One brachte der Anbieter sein erstes Handy auf den Markt, das vom Unternehmen selbst als Flaggschiff-Killer bezeichnet wurde.

OnePlus One

Das Problem bis heute: Das Oneplus One lässt sich nicht einfach so bestellen. In der Regel wird dazu eine entsprechende Einladung benötigt, die etwa Kunden aussprechen können, die bereits ein solches Smartphone besitzen. Am vergangenen Montag war es erstmals für drei Stunden möglich, das Oneplus One auch ohne eine solche Einladung zu bestellen. Die Server des Online-Shops brachen aufgrund des offenbar sehr großen Interesses zusammen.

Neue Chance für Vorbestellungen Mitte November

Oneplus One im TestOneplus One im Test Viele Interessenten kamen nicht zum Zug, so dass Oneplus inzwischen angekündigt hat, am 17. November erneut eine Aktion zu veranstalten, bei der sich das Smartphone "ganz normal" im Online-Shop des Herstellers ordern lässt. Ein genereller Verzicht auf das umstrittene Invite-System ist derzeit aber offenbar nicht geplant.

Dennoch werden die Einladungen zum Handy-Kauf inzwischen breiter gestreut und auch die herkömmlichen Verkaufsaktionen tragen dazu bei, dass die Nutzer-Basis größer wird. Grund für uns, den selbsternannten Flaggschiff-Killer einem Test zu unterziehen.

Wir haben uns um ein Invite gekümmert. Zur Bestellung des Smartphones war dann noch das Anlegen eines Accounts auf der Oneplus-Webseite erforderlich. Die Order wurde innerhalb weniger Minuten bestätigt und nach einigen Tagen wurde das Smartphone mit DHL geliefert.

Verkaufspreise ab 269 Euro

Die Rückseite des CyanogenMod-SmartphonesDie Rückseite des CyanogenMod-Smartphones Auffällig ist zunächst der für ein Smartphone-Spitzenmodell günstige Preis. So kostet das Modell mit 16 GB internem Speicher 269 Euro, während Interessenten die Geräte-Version mit 64 GB Speicherkapazität zum Preis von 299 Euro erwerben können. Demnach ist auch der Aufpreis für den zusätzlichen Speicherplatz fair. Dafür ist es nicht möglich, mit einer Speicherkarte noch weitere Kapazität nachzurüsten.

Das Smartphone ist 152,9 mal 75,9 mal 8,9 Millimeter groß und 162 Gramm schwer. Es verfügt über ein 5,5 Zoll großes Gorilla-Glas-Display, das Full-HD-Auflösung (1 920 mal 1 080 Pixel, 441 ppi) bietet. Herzstück des Oneplus One ist ein Qualcom-Snapdragon-801-Prozessor, der vier Kerne an Bord hat, die mit 2,5 GHz getaktet werden. Dem Prozessor stehen 3 GB Arbeitsspeicher zur Seite.

Auf Seite 2 erfahren Sie mehr zu den Features des Oneplus One und auch zu den Leistungsmerkmalen, bei denen das Smartphone ein weniger gutes Bild hinterlässt.

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