Cloud-Speicher

OneDrive bekommt Differential-Synchronisation spendiert

Die OneDrive-Cloud von Microsoft soll künftig um die Differential-Synchronisation erweitert werden und dadurch das Trafficbudget des Nutzers schonen und für schnellere Up- bzw. Downloads sorgen.
Von Daniel Rottinger
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Mit OneDrive hat Microsoft eine Cloud-Lösung im Angebot, die sich stets gegenüber den starken Services der Mitbewerber Google, Amazon und Dropbox beweisen muss. Die Differential-Synchronisation ist eine Funktion, die OneDrive bislang noch fehlt. Diese sorgt dafür, dass anstelle eines kompletten Uploads einer bereits in der Cloud existierenden Datei nur die Änderungen hochgeladen werden. Beim Konkurrenten Dropbox kommt die Technik bereits jetzt zum Einsatz. Microsoft will gleichziehen und das Feature noch in diesem Jahr auch für seine Coud-Nutzer bereitstellen.

Feature-Release geht aus 2017er-Roadmap hervor

OneDrive: Microsoft plant Einführung von neuem FeatureOneDrive: Microsoft plant Einführung von neuem Feature Die Feature-Ankündigung geht aus einer OneDrive-Roadmap für das Jahr 2017 hervor, über die das Tech-Magazin zdnet.com in einem Artikel berichtet hat. Demnach plant der IT-Konzern die "Differential Sync"-Funktion im zweiten Halbjahr zu launchen. Durch die spezielle Art der Synchronisierung wird beispielsweise beim Upload eines mehrseitigen Textdokuments mit nur wenigen Änderungen nicht die komplette Datei neu hochgeladen, sondern das bestehende Dokument in der Cloud nur um die neuen Textpassagen ergänzt. Dadurch geht der Upload schneller und der Nutzer spart Datenvolumen ein.

In einem weiteren Artikel hatten wir darüber berichtet, dass Nutzer seit einiger Zeit auch auf Office 365 Deutschland zugreifen können.

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