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o2 schaltet Voice over LTE für die Kunden frei

Zunächst steht das Samsung Galaxy S5 für die Telefonie im LTE-Mobilfunknetz von o2 zur Verfügung. In unserer Meldung lesen Sie, welche weiteren Smartphones in Kürze freigeschaltet werden und welche Kunden den Dienst noch nicht nutzen können.
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VoLTE-Start bei o2VoLTE-Start bei o2 Nach Vodafone bietet jetzt auch o2 die Möglichkeit der Telefonate über das LTE-Mobilfunknetz an. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Münchner Telekommunikationsdienstleister sein 4G-Netz sukzessive für die neue Technik vorbereitet. So steht VoLTE technisch bereits seit einigen Monaten im gesamten LTE-Netz des Unternehmens zur Verfügung.

Jetzt sollen auch die Kunden von diesem Standard profitieren. Das ist zunächst allerdings nur für Nutzer möglich, die keine MultiCard verwenden und demnach nicht mehrere SIM-Karten für ihren Mobilfunkanschluss verwenden. Neben den SIM-Karten müssen auch die Smartphones über ein Software-Update für VoLTE freigeschaltet werden.

Diese Smartphones werden zuerst für VoLTE freigeschaltet

Den Anfang bei den Freischaltungen für die Telefonie im LTE-Netz macht das Samsung Galaxy S5. In Kürze folgen das Nokia Lumia 830 und das Microsoft Lumia 640. Auch das Sony Xperia Z3 soll sich in Kürze für die Telefonie im LTE-Netz nutzen lassen. Weitere Smartphone-Modelle werden folgen, sobald auch die jeweiligen Hersteller für VoLTE geeignete Firmware-Versionen bereitstellen.

Als Vorteile der VoLTE-Technik stellt Telefónica kürzere Rufaufbauzeiten und eine bessere Sprachqualität heraus. Darüber hinaus soll der Standard auch für längere Akku-Laufzeiten sorgen, da deutlich weniger Netzsuchen erforderlich sind.

Der bisherige automatische Wechsel (Circuit Switched Fallback) von LTE ins GSM- oder UMTS-Netz ist nach wie vor für alle Kunden möglich, deren Handy nicht VoLTE-fähig ist bzw. noch nicht für den neuen Telefonie-Standard freigeschaltet ist. Diese Umschaltung erfolgt immer dann, wenn ein Gespräch geführt werden soll.

Unterbrechungsfreie Gesprächsübergabe nach GSM und UMTS

Sobald die Grenze der LTE-versorgten Regionen erreicht wird, wird das VoLTE-Gespräch automatisch ins GSM- oder UMTS-Netz übergeben und kann dort ohne Unterbrechung fortgesetzt werden. Im Zuge des immer weiter fortschreitenden LTE-Ausbaus soll diese Umschaltung allerdings immer seltener werden. Anfang dieser Woche hatte Telefónica angekündigt, sein LTE-Netz beschleunigt auszubauen. So sollen bis Ende kommenden Jahres rund 90 Prozent der Bevölkerung im 4G-Netz telefonieren und surfen können. Derzeit erreicht das Unternehmen eine 62-prozentige Bevölkerungsabdeckung mit LTE.

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