Spätstarter

o2 startet mit Kostenkontrolle für Vertragskunden

Angebot soll ab heute zunächst für o2 o nutzbar sein

Für Vertragskunden von T-Mobile, Vodafone und E-Plus ist die Kostenkontrolle schon seit Jahren eine Selbstverständlichkeit. Über spezielle Service-Nummern, über die Kundenbetreuung oder via Internet ist es möglich, die im jeweiligen Abrechnungszeitraum angefallenen Kosten abzufragen.

o2 bietet für Prepaid-Kunden ebenfalls schon seit mehr als zehn Jahren die Möglichkeit an, den aktuellen Kontostand abzufragen. Vertragskunden des Münchner Mobilfunk-Netzbetreibers hatten hingegen bislang das Nachsehen und keine Kontroll-Möglichkeit über ihren aktuellen Verbrauch.

Wie o2 nun über den Microblogging-Service Twitter angekündigt hat, startet ab heute offiziell die Kostenkontrolle zumindest für den o2-o-Tarif, der im Schwerpunkt der Vermarktung steht. Über den USSD-Code * 140 # lässt sich der jeweilige aktuelle Kontostand abrufen. Bei einigen Kunden funktionierte der Service bereits am vergangenen Wochenende, die noch verbleibenden Nutzer sollten sukzessive freigeschaltet werden.

Mit anderen Tarifen nur Hinweis auf fehlenden Kosten-Airbag

Auch Kunden, die einen anderen Laufzeit-Tarif von o2 nutzen, können den Kontoserver erreichen. Sie erhalten aber lediglich den Hinweis, dass es für das gewählte Preismodell den von o2 o bekannten Kosten-Airbag nicht gibt. Zudem wird der gebuchte Tarif auf dem Handy-Display angezeigt.

Einschränkungen gibt es offenbar auch bei o2 o. So kann der Dienst auf einer Testkarte von teltarif.de, auf der der Aktionstarif o2 o 40 aktiv ist, nicht genutzt werden. Die telefonische Kundenbetreuung bestätigte auf Anfrage, dass die Abfragemöglichkeit derzeit nur für den Standardtarif besteht. Ob und wann der Dienst auf die anderen Tarif-Varianten ausgeweitet wird, sei noch nicht bekannt.

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