Tarifwechsel

o2: "Wechselgebühr-Umstellung bringt Vorteile für Kunden"

Wie die Telefónica-Pressestelle erläutert, zahlen nur sehr wenige Kunden knapp 150 Euro für einen Tarifwechsel. Über die gesamte Vertragslaufzeit betrachtet seien die Kunden in jedem Fall besser gestellt.
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o2-Stellungnahme zur Tarifwechselgebühro2-Stellungnahme zur Tarifwechselgebühr Wie berichtet berechnet die Telefónica-Marke o2 für einen Tarifwechsel jetzt bis zu 149,99 Euro. Dafür haben die Kunden bereits acht Monate vor Ende der Mindestvertragslaufzeit die Möglichkeit, einen Vertragswechsel - auch in ein kleineres Preismodell - vorzunehmen. Diese Daten geht aus einer für den Fachhandel bestimmten Information hervor, die der teltarif.de-Redaktion vorliegt.

Wie die Telefónica-Pressestelle jetzt gegenüber teltarif.de erklärte, handele es sich bei dem Höchstbetrag um einen Sonderfall, der extrem selten vorkomme. In der Praxis sei nur "eine sehr geringe, geradezu homöopathische Zahl von Kunden" betroffen. Selbst dann seien die hohen Kosten für die Umstellung für die betroffenen Nutzer kein Nachteil.

o2: "Kunde spart über die gesamte Laufzeit betrachtet deutlich"

Die Pressestelle des Münchner Mobilfunk-Netzbetreibers erläuterte, die hohen Wechselgebühren würden nur dann zur Geltung kommen, wenn ein Kunde von einem sehr hochwertigen Tarifmodell in einen extrem niedrigen Tarif wechseln möchte. Über die neue Vertragslaufzeit betrachtet würde der Kunde aber "immer deutlich" gegenüber den einmaligen Kosten für den Tarifwechsel sparen.

Die Umstellung der einmaligen Wechselgebühr biete aus Kundensicht viele Vorteile, ist sich die Pressestelle des nach Kundenzahlen größten deutschen Mobilfunk-Netzbetreibers sicher. Unter anderem könne der Kunde erstmals auch in niedrigere Tarife wechseln. Das sei vorher so nicht möglich gewesen. Nur in diesem Fall werde die Gebühr für die Umstellung berechnet.

Die Telefónica-Pressestelle räumte weiter ein, der Netzbetreiber habe natürlich auch Nachteile, wenn der Kunde seine monatliche Grundgebühr "optimiere". o2 habe dem Kunden zuvor monetäre Vorteile beim Abschluss des höheren Tarifs eingeräumt. Die Höhe der Wechselgebühr richte sich dabei nach zahlreichen Kriterien. Eine Rolle würden unter anderem Ausgangs- und Zieltarif spielen, aber auch eventuelle Optionen, Hardware etc.

Das zahlen Telekom- und Vodafone-Kunden für den Tarifwechsel

Auch bei der Deutschen Telekom sind Gebühren bei Tarifumstellungen üblich - das gilt sogar für den Wechsel in einen Vertrag zum gleichen Preis wie das bisher genutzte Tarifmodell. Nur wenn der Grundpreis des neuen Tarifs mindestens 5 Euro über dem des bisherigen Vertrags liege, sei der Wechsel kostenlos möglich.

Die Umstellung in einen günstigeren oder gleich teuren Tarif ist nicht wie bei o2 nach 16 Monaten, sondern bereits nach einem Jahr möglich. Allerdings wird für einen solchen Wechsel einmalig "mindestens" ein Betrag von 49,95 Euro berechnet, wie die Telekom auf ihrer Webseite mitteilte.

Bei Vodafone ist der Wechsel in einen kleineren Tarif erst zwei Monate vor Ende der Mindestvertragslaufzeit möglich. Dafür ist die Umstellung laut Vodafone-Webseite kostenfrei. Früher hatte der Düsseldorfer Mobilfunk-Netzbetreiber 99,95 Euro berechnet. Der Wechsel in einen höherwertigen Tarif ist dagegen jederzeit kostenlos möglich.

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