Flatrate

o2 my All in One: Weitere Details zum Alles-Drin-Tarif

o2 my All in One kann auch ohne DSL-Vertrag gebucht werden. So kommen Mobilfunkkunden an bis zu zehn SIM-Karten. Der o2 Free Unlimited eignet sich wiederum nicht als Festnetz-Ersatz.
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o2 startet mit neuen Flatrate-Tarifeno2 startet mit neuen Flatrate-Tarifen Ab morgen bietet o2 seine neuen Tarife o2 Free Unlimited und o2 my All in One an. Erstmals gibt es bei der Telefónica-Marke damit Mobilfunk-Tarife, die ohne Performance-Drosselung beim Internet-Zugang auskommen. Dabei ist o2 Free Unlimited monatlich rund 20 Euro günstiger als die vergleichbaren Angebote von Deutsche Telekom und Vodafone.

Einer der Nachteile des Tarifs der Telefónica-Marke ist die fehlende Möglichkeit, MultiCards hinzuzubuchen, etwa um auch mit dem Tablet oder der Smartwatch den gleichen Vertrag nutzen zu können. In den "kleineren" o2-Free-Tarifen ist dagegen o2 Connect inklusive, womit Kunden bis zu drei SIM-Karten für Telefonie und Daten sowie bis zu zehn weitere Karten für den mobilen Internet-Zugang bekommen.

Bis zu zehn SIM-Karten nutzbar

Wer die echte Flatrate mit mehreren SIM-Karten nutzen möchte, muss bei o2 den höherwertigen Tarif o2 my All in One buchen, bei dem auch ein Festnetzanschluss inklusive (V)DSL im Preis enthalten ist. Hier kann o2 Connect hinzugebucht werden. Dieses Feature könnte den Vertrag auch für Kunden interessant machen, die Festnetz und DSL gar nicht von o2 haben möchten - warum auch immer.

Grundsätzlich kann o2 my All in One auch ohne die Festnetz-Komponente genutzt werden, denn eigentlich handelt es sich um einen Mobilfunktarif, der es optional ermöglicht, den Festnetzanschluss ohne zusätzliche Kosten hinzuzubuchen. Zu bedenken ist allerdings, dass o2 Connect nur bei Buchung bis 30. Oktober ohne Aufpreis enthalten ist. Danach werden monatlich 20 Euro extra berechnet. Auch nach Ablauf der zweijährigen Mindestvertragslaufzeit kostet o2 Connect jeden Monat 20 Euro zusätzlich.

Tarif auch bei noch laufendem Festnetzvertrag abschließbar

In einer Fachhandelsinformation teilt o2 weiter mit, dass Interessenten den Vertrag auch schon bis zu 180 Tage vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit beim bisherigen Festnetzanbieter abschließen können. Die Telefónica-Marke kümmert sich dann um Portierung und Umstellung, sobald der bislang genutzte Festnetzvertrag ausläuft.

Einziger Nachteil: Die Kosten beim bisherigen Festnetz-Vertragspartner laufen bis zum Vertragsende weiter, sodass der Kunde für die Dauer dieser Übergangszeit unter dem Strich doppelt bezahlt. Dafür kann der Mobilfunkanschluss mit echter Flatrate und o2 Connect sofort genutzt werden.

Künftig ausschließlich o2 Free Unlimited zu verwenden und auf den Festnetzanschluss ganz zu verzichten dürfte übrigens kaum möglich sein. So untersagen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen die Verwendung der SIM-Karte in einem Router, der den LTE-Zugang in einen WLAN-Hotspot umsetzt. Vergleichbare Klauseln gibt es auch bei der Deutschen Telekom im Tarif MagentaMobil XL.

In einer weiteren Meldung haben wir den o2 my All in One bereits mit den Komplettpaketen von Telekom und Vodafone verglichen.

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