Fair-Use

o2 DSL All-in XL: VDSL 100 mit Allnet-Flat und neuer Drosselgrenze

o2 startet den VDSL-100-Tarif o2 DSL All-in XL. Jetzt kommen auch Fans der Allnet-Flat im Festnetz in den Genuss von bis zu 100 MBit/s im Download. Am Drossel-Konzept Fair-Use hält o2 aber fest - passt aber die Werte der erhöhten Geschwindigkeit an - wir haben alle Einzelheiten zusammengefasst.
Von Hans-Georg Kluge
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o2 startet heute den Tarif o2 DSL All-in XL. Dieser kostet 39,99 Euro im Monat. Die maximal erreichbare Download-Geschwindigkeit beträgt 100 MBit/s. In Sende-Richtung stehen Kunden bis zu 40 MBit/s zur Verfügung.

Namensgebend enthält der Tarif eine Allnet-Flatrate, die für Anrufe in deutsche Fest- und Mobilfunknetze gilt. Für Telefonate zu Sonderrufnummern gilt die Flatrate dagegen nicht.

Wer sich bis zum 19. August für o2 DSL All-in XL entscheidet, bezahlt in den ersten drei Monaten 14,99 Euro monatliche Grundgebühr. Eine Einrichtungsgebühr fällt im Augenblick nicht an. Aktuell begrüßt o2 seine Neukunden, indem diese 50 Euro Willkommens-Bonus erhalten.

Tarif-Details: o2 DSL All-in XL mit FRITZ!Box 7490

o2 startet den Tarif DSL All-in XL mit VDSL 100.o2 startet den Tarif DSL All-in XL mit VDSL 100. Als Router kommt eine AVM FRITZ!Box 7490 zum Einsatz. Diese kostet aktuell 19,99 Euro - regulär sollen 69,99 Euro anfallen. Einen eigenen Router können Kunden nicht ohne Umwege einsetzen.

Nachtrag, 16:34 Uhr: Wie bei o2 üblich handelt es sich bei der FRITZ!Box um einen Leih-Router. Der Kunde muss diesen nach Vertragsende zurückschicken. (Ende des Nachtrags)

Wer keine lange Mindestlaufzeit wünscht, kann o2 DSL All-in XL auch in einer monatlich kündbaren Variante buchen. Dann entfällt jedoch der Willkommens-Bonus von 50 Euro. In den ersten drei Monaten beträgt die Grundgebühr 14,99 Euro - wie in der Laufzeit-Variante.

o2 rechnet damit, bis Ende des Jahres rund eine Million Haushalte versorgen zu können. Technisch setzen die Münchner auf VDSL Vecotring. Die Telekom hört diesen Terminus Technicus ungern und bezeichnet die Anschlüsse schlicht als VDSL 100.

Fair-Use-Mechanik: All-in-XL-Kunden erhalten 500 GB im Monat

Auch in seinem teuersten Internet-Tarif setzt o2 auf die neuerdings sogenannte Fair-Use-Mechanik, dem ehemaligen Fair-Use-vorteil. Hiermit signalisiert o2, dass Kunden nicht unbegrenzt im Internet surfen können. Stattdessen drosselt der Anbieter, wenn der Nutzer in drei aufeinander folgenden Monaten ein bestimmtes Daten­volumen übertrifft. Hat die Drossel einmal zugeschlagen, entfällt der Warnzeitraum und o2 reduziert die Ge­schwin­dig­keit des Anschlusses nach Überschreiten der Drosselgrenze für den Rest den Monats auf 2 MBit/s.

In den Tarifstufen M und L liegt die Drosselgrenze bei 300 GB. Kunden des o2 DSL All-in XL können 500 GB Daten verbrauchen, bis die Fair-Use-Mechanik greift. Kunden können für einmalig 4,99 Euro 100 GB frisches Daten­volumen nachbuchen. Extrem-Nutzer können sich für 14,99 Euro im Monat von der Drosselung komplett freikaufen - das lohnt sich aber erst ab einem regelmäßigen Datenverbrauch von mehr als 800 GB im Monat.

VDSL 100 bei anderen Anbietern

Seit dem offiziellen Start für VDSL Vectoring verkünden die Anbieter ihre Tarife für das High­speed-Internet über das Kupferkabel. Über VDSL-100-Tarife anderer Anbieter haben wir bereits berichtet:

Sofort verfügbar ist VDSL 100 nur an wenigen Standorten. Die Einzelheiten zu den VDSL-100-Ausbauplänen der Telekom haben wir in einer eigenen Meldung zusammengestellt.
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