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o2 Boost für Alt-Tarife: Weitere Details

Die Telefónica-Pressestelle hat weitere Details zum o2-Boost-Angebot für Kunden in Alt-Tarifen mitgeteilt. Wir fassen die Informationen zur Aktion zusammen.
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Wie berichtet bietet o2 seine mit der aktuellen Generation der Free-Tarife eingeführte Boost-Option nun auch in älteren Tarifen an. Mit o2 Boost wird den Kunden für 5 Euro zusätzliche monatliche Grundgebühr das ungedrosselte Datenvolumen verdoppelt. Sind im Vertrag also beispielsweise jeden Monat 2 GB Highspeed-Datenvolumen inklusive, so stehen den Anwendern nach Buchung der Boost-Option monatlich 4 GB ungedrosseltes Surf-Volumen zur Verfügung.

Die Telefónica-Pressestelle teilte uns nun weitere Details zum aktuellen Angebot mit. Demnach handelt es sich um eine Kampagne, in der o2 das Feature ausgewählten Bestandskunden anbietet. Das deckt sich mit den Nutzer-Berichten, denen beispielsweise nach Verbrauch ihres zum Tarif gehörenden Datenvolumens die Verdopplung des Kontingents durch Buchung der Boost-Option empfohlen wurde.

Allerdings erklärten manche Interessenten auch, o2 Boost nicht buchen zu können. Die Option kann also nicht von allen Kunden gebucht werden. Dabei spielt es keine Rolle, welcher "Grundtarif" genutzt wird. Diejenigen Kunden, die das Angebot unterbreitet bekamen, zahlen für die Boost-Option eine zusätzliche monatliche Grundgebühr in Höhe von 5 Euro. Das ist der gleiche Aufpreis, der auch in den aktuellen Free-Tarifen anfällt, wenn mit o2 Boost das ungedrosselte Datenkontingent verdoppelt wird.

Boost-Option läuft mindestens zwei Jahre lang

Weitere Details zu o2-Aktion für BestandskundenWeitere Details zu o2-Aktion für Bestandskunden Die Telefónica-Pressestelle konnte uns auch Details zur Laufzeit der Option nennen, nachdem einige Kunden von widersprüchlichen Angaben berichtet hatten. Demnach gehen die Kunden eine zweijährige Mindestlaufzeit für die Boost-Option ein. Danach kann das Feature monatlich gekündigt werden. Läuft der Vertrag vor Ablauf der 24 Monate aus oder wird der Tarif gewechselt, so endet auch die Boost-Option. Demnach bleibt die eigentliche Laufzeit des Hauptvertrags unverändert.

Wie die Pressestelle des Münchner Mobilfunk-Netzbetreibers weiter mitteilte, ändert sich an der Übertragungsgeschwindigkeit des mobilen Internet-Zugangs durch Buchung der Option nicht. Diese unterliege weiterhin der vom Tarif vorgegebenen Geschwindigkeit. Das steht einigen Nutzer-Erfahrungen entgegen, nach denen die zuvor übliche Begrenzung auf 50 MBit/s im Downstream nach Schaltung der Boost-Option aufgehoben worden sei.

o2 Boost wurde zusammen mit dem aktuellen o2-Free-Portfolio eingeführt. Eine weitere Neuerung war seinerzeit o2 Connect, das anders als der Internet-Boost nicht mit zusätzlichen monatlichen Kosten verbunden ist. In einer weiteren Meldung berichten wir darüber, was o2 Connect bietet.

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