Zahlungsverkehr

o2 Banking: Telefónica kündigt mobiles Bankkonto an (Update)

Nutzer werden künftig bei o2 ein mobiles Bankkonto eröffnen können, wie der Mobilfunkkonzern im Rahmen seines Quartalsberichts bekanntgab.
Von Daniel Rottinger
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Am Rande der Vorstellung des Quartalsberichts hat Telefónica mit o2 Banking ein mobiles Bankkonto angekündigt. Laut dem Anbieter soll es sich dabei um das erste Angebot seiner Art handeln - zumindest auf den deutschen Markt bezogen.

o2 Banking: In wenigen Wochen sollen die Details enthüllt werdeno2 Banking: In wenigen Wochen sollen die Details enthüllt werden Bereits in wenigen Wochen möchte der Konzern das neue Produkt ausführlich vorstellen. Bereits jetzt ist bekannt, dass o2 Banking in Zusammenarbeit mit dem Fidor Bank AG entwickelt wurde. Bei der Fidor Bank AG handelt es sich um einen Online-Bankdienstleister, der sich vom rechtlichen Status selbst als "lizenzierte und regulierte Vollbank" beschreibt. Telefónica kann vermutlich durch die Kooperation mit der Bank selbst als Bankdienstleister auftreten und somit die üblichen Anforderungen eines Bankkontos erfüllen.

Vorteile im Vergleich zum Konto bei der Online-Bank

Welche Vorteile sich für den Kunden durch ein "rein mobiles Bankkonto" bei o2 Banking ergeben, muss sich zeigen. Noch ist unklar, welche Unterschiede es hier zu einem herkömmlichen Konto bei einer Online-Bank gibt. Denkbar ist etwa, dass sich o2-Vertragskunden künftig mit wenigen Klicks bei o2 Banking einschreiben können. Ebenso könnte eine Ver­knüpfung mit dem Mobile-Payment-Dienst mpass erfolgen.

Apropos Zahlungsverkehr bei o2: Bereits jetzt können Nutzer eine Visa-Kreditkarte mit Mobile-Payment-Funktion des Anbieters verwenden, die der Konzern in Zusammenarbeit mit Barclaycard anbietet. Dafür wird ab dem 13. Monat eine Jahresgebühr in Höhe von 12 Euro fällig. Allerdings läuft die Kooperation Ende November aus, wie uns Barclaycard auf Nachfrage mitteilte. (Hinweis zur Änderung: Ursprünglich lag uns die Information zur Einstellung der Kooperation noch nicht vor). Es bleibt spannend zu sehen, ob die Konto­führungsgebühr beim kommenden o2-Banking-Dienst in ähnlicher Höhe ausfällt oder ob dieser gebührenfrei für den Nutzer bleibt.

In einer weiteren Meldung sind wir auf die aktuellen Quartalszahlen des Mobilfunkers eingegangen, der Verlust beziffert sich auf 170 Millionen Euro.

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