Oktober-Bonus

o2Banking bietet jetzt Amazon-Gutscheine

Bonusguthaben kann bei o2Banking wahlweise in Amazon-Gutscheine getauscht oder als zusätzliches Datenvolumen genutzt beziehungsweise verschenkt werden.
AAA
Teilen (17)

Das von der Münchner Fidor Bank für o2 betriebene Angebot o2Banking ist seit dem 1. Oktober wieder etwas attraktiver geworden. o2Banking bietet ein Bankkonto mit verbundener Mastercard-Debit-Kreditkarte, das am eigenen Handy über eine spezielle App bedient wird.

Je nach Kontoumsatz erhielt der Kunde kostenlose Datenpakete als Bonus, die sich zunächst nur auf dem eigenen o2-Mobilfunkvertrag einsetzen ließen. Inzwischen ist die Weitergabe von Datenvolumen an Freunde mit Original-o2-Laufzeitvertrag möglich.

Bonusguthaben in Amazon-Gutscheine umtauschbar

o2Banking-Appo2Banking-App Seit dem 1. Oktober wurde die Belohnung erweitert und geändert: Für jeden Euro Umsatz auf dem Konto können 1 MB Datenvolumen gesammelt und später in Amazon.de-Gutscheine oder wie bisher in Surfvolumen eingelöst werden. Der bisherige Bonus-Status mit Gold, Silber, Bronze oder Starter wurde komplett gestrichen. Der im September erhaltene Datenbonus wurde den Kunden bereits gutgeschrieben. Eine Statusmeldung gibt es ab sofort nicht mehr.

Falls man seinen Datenbonus in Amazon-Gutscheine umtauschen möchte, gilt ein Kurs von 10 Euro für 2500 MB. Pro Kalendermonat und Kunde kann nur jeweils ein Gutschein generiert werden.

Drei kostenlose Abhebungen am Geldautomat, Dispozins gesenkt

Alle o2Banking-Kunden erhalten monatlich drei (mit wenigen Ausnahmen) kostenlose Abhebungen an Geldautomaten in allen Euro-Ländern. Soll noch öfters Geld gezogen werden, müssen für jede weitere Abhebung 500 MB an Datenvolumen geopfert werden. Wird mit der Karte in einem Nicht-Euro-Land am Geldautomat Geld abgehoben, sind 1,75 Prozent Fremdwährungsgebühr zu bezahlen.

Hat der Kunde eine ausreichende Bonität, kann das Konto mittels Dispokredit überzogen werden. Der Dispozins wurde dazu von 9,5 Prozent auf 8,99 Prozent p.a. gesenkt.

Kontoeröffnung am Handy

Um ein solches Konto zu eröffnen, muss man kein o2-Mobilfunkkunde sein. Der Datenbonus kann dann nicht dem eigenen Vertragsvolumen zugebucht werden. Die Kontoeröffnung erfolgt durch Installation der o2Banking-App im Appstore (Android oder iOS), daraufhin wird eine Videotelefonat-Verbindung zu einem Identifizierungs-Service aufgebaut. Die Verbindung sollte bei Tageslicht geführt werden, der Agent möchte das Gesicht des Kunden und seinen Personalausweis von beiden Seiten sehen. Im Idealfall dauert die Prozedur wenige Minuten und nach ein paar Tagen kommt die Kreditkarte per Briefpost.

Die neuen Geschäftsbedingungen stehen im Internet zum Abruf bereit, ferner die Änderungsversion der Geschäftsbedingungen und eine aktuelle Gebührenübersicht sowie ein aktuelles Preis- und Leistungsverzeichnis (PLVZ).

Ohne App läuft nichts

Damit die Kunden ihr vorhandenes Konto weiter nutzen können, müssen sie die o2Banking-App aktualisieren, andernfalls funktioniert sie nicht mehr. Falls das Update nicht bereits automatisch geladen wurde, sollte es über den jeweiligen Appstore manuell geladen werden. Smartphones mit Android 4.2 oder darunter werden von o2Banking nicht mehr unterstützt. Kunden, die ein Gerät mit Android 4.2 besitzen und das Betriebssystem nicht aktualisieren können, sollten sich an die Kundenbetreuung unter der Rufnummer 089-189085502 wenden.

Ein schwerwiegender Schwachpunkt des o2Bankings bleibt der derzeit ausschließliche Kontozugang über eine App auf dem Smartphone. Ein Webfrontend, womit das Konto auch vom PC erreichbar wäre, wurde zwar bereits vor Monaten in Angriff genommen. Die Loginseite funktioniert schon, erlaubt aber im Moment noch keinen Zugriff auf Kontodaten oder Umsätze. Falls das Handy einmal nicht greifbar (Akku leer), defekt oder abhanden gekommen ist (z.B. nach einem Diebstahl), kann nur die telefonische Hotline weiterhelfen oder man müsste die App auf einem anderen Smartphone installieren. Dazu muss eine spezielle Autorisierungs-SMS empfangen und auf dem Smartphone mit der App bestätigt werden.

Die gleichzeitige Nutzung der App auf mehreren Smartphones ist möglich. Die App selbst ist durch ein Passwort oder beim iPhone auf Wunsch durch den Fingerabdruck (TouchID) vor neugierigen Blicken geschützt. Die Mastercard-Debitkarte verfügt über einen NFC-Chip und erlaubt somit kontaktloses Bezahlen.

Von Bezahlen per Handy bis Chip-Implantat: Das können NFC-Tags.

Teilen (17)

Mehr zum Thema Mobile Banking