Nothing Phone (1)

Nothing Phone (1): Video enthüllt Display und LED-Features

Bislang gelang es dem aufstre­benden Hersteller Nothing, die Span­nung aufrecht­zuer­halten und möglichst wenig von seinem Neuling preis­zugeben. Kurz vor der Veröf­fent­lichung des Nothing Phone (1) verrät uns jedoch ein YouTube-Video, wie das Display aussieht und welche Funk­tionen die rück­wärtig verbaute Glyph-Beleuch­tung hat.
Von Claudia Krüger

So vertraut und doch so völlig anders: das Nothing Phone (1), dessen Vorstel­lung nur noch einen Sprung weit entfernt ist. Bis auf ein paar Leaks schaffte es Nothing, die Daten seines Neulings bisher weitest­gehend geheim zu halten.

Mit Ausnahme eines Bildes von der Rück­seite des außer­gewöhn­lichen Smart­phones und der Tatsache, dass es mit dem auf Android basie­renden Nothing OS laufen wird, mussten wir uns mit Speku­lationen und Gerüchten zufrie­den­geben.

Glyph-Beleuch­tung mit großer Funk­tions­viel­falt

Nothing Phone (1): Glyph-Beleuchtung zeigt eingehende Nachrichten an Nothing Phone (1): Glyph-Beleuchtung zeigt eingehende Nachrichten an
Screenshot: YouTube / Marques Brownlee
Nun gab das Londoner Tech-Unter­nehmen dem YouTuber Marques Brownlee jedoch die Erlaubnis, das Gerät in einem Video zu zeigen und über die Beleuch­tungs-Features der Rück­seite zu plau­dern.

Abge­sehen vom Nothing OS macht die soge­nannte Glyph-Beleuch­tung, die der Hersteller unter der durch­sich­tigen Glas­rück­seite ansie­delt, das Handy zu etwas Beson­derem, sodass es sich auf jeden Fall von allen bislang erschie­nenen Smart­phones abhebt - vor allen Dingen vom iPhone, an dessen Design es sich partiell anlehnt.

Zwar verfügt auch das Oppo Reno8 Lite über leuch­tende Ringe rund um die Kame­ralinsen, diese fallen jedoch im Vergleich zur üppig strah­lenden Rück­seite des Nothing Phone eher dezent aus.

Über 900 LEDs zeigen verpasste Nach­richten an

Für die Light-Show verbaut Nothing über 900 LEDs, die sich in Bögen oder Linien zusam­men­fügen und sich über ein Glyph Inter­face steuern lassen.

Die Lichter ermög­lichen eine große Band­breite an Infor­mati­ons­wei­ter­gabe. So hat das Nothing Phone (1) zum Markt­start zehn coole, futu­ris­tisch anmu­tende Klin­gel­töne an Bord. Bei jedem Ton blinken verschie­dene Leucht­ele­mente und passen sich dessen Rhythmus an.

Wie erwartet, unter­stützt das Smart­phone kabel­loses Aufladen und ist zudem in der Lage, andere Geräte ohne Kabel mit Strom zu versorgen. Während dieses Vorgangs leuchtet der Bereich rund um die Lade­spule. Sobald das Phone (1) über ein USB-Kabel betankt wird, erscheint ein weißer Status-Streifen über dem Steck­platz. Zur Strom­ein­spa­rung, erlischt das Licht nach kurzer Zeit. Ein leichtes Schüt­teln des Gerätes reicht jedoch aus, um den Ladestatus erneut zu checken.

YouTube-Video zeigt Glyph-Beleuch­tung und Display

Beim Einsatz der rück­wärtig verbauten Dual-Kamera, die Gerüchten zufolge einen 50-MP-Haupt­sensor beinhalten soll, schaltet sich optional die gesamte Beleuch­tung zur Unter­stüt­zung des LED-Blitzes ein. Zudem signa­lisiert ein rot blin­kendes Lämp­chen die laufende Video­auf­nahme.

Bei all dieser Pracht drängt sich uns die Frage auf, inwie­weit sich die fulmi­nante Beleuch­tung negativ auf die Akku­lauf­zeit auswirkt.

Display: Nicht wirk­lich spek­takulär

Auf der Front gibt es weniger Spek­taku­läres zu entde­cken. Das vermut­lich 6,43 Zoll große, flache Display mit FHD+-Auflö­sung verfügt über gleich breite Ränder, und die Front­kamera sitzt in einem Punch-Hole links oben im Bild­schirm. Ein matter Metall­rahmen zieht sich um das gesamte Gehäuse und scheint sich so weit von der Front abzu­heben, dass man das Handy auf das Display legen kann, ohne dabei den Bild­schirm zu zerkratzen.

In Bezug auf Nothing OS spricht der Hersteller von einem eigenen Ökosystem, das es ermög­licht, Geräte anderer Smart­phone-Marken in Verbin­dung mit dem Nothing Phone (1) zu nutzen, beispiels­weise auch Apples AirPods.

Bei der offi­ziellen Vorstel­lung am 12. Juli erfahren wir, ob die LED-Beleuch­tung das einzige Allein­stel­lungs­merkmal des Nothing Phone (1) darstellt, und ob es sich ansonsten um ein einfa­ches Mittel­klasse-Handy oder um eines mit geho­bener Ausstat­tung handelt.

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