Software

Nokia bessert Mail-for-Exchange-Software nach

Neue Version des kostenlosen E-Mail-Clients kommt noch im März
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Nokia hat auf der CeBIT in Hannover eine neue Version seines E-Mail-Clients für Microsoft Exchange vorgestellt. Mail for Exchange 3.0, so die Bezeichnung der neuen Software-Version, soll noch im Laufe des Monats März für alle Symbian-Smartphones des finnischen Herstellers sowie für das mit dem Maemo-Betriebssystem ausgestattete Nokia N900 verfügbar sein.

Datenblätter

Mit der neuen Variante der auf dem ActiveSync-Protokoll von Microsoft basierenden Software führt Nokia mit der Möglichkeit zur Nutzung von E-Mails im HTML-Format ein Feature ein, das für Besitzer anderer Smartphones längst selbstverständlich ist. Bei Nokia hatte sich das ursprünglich schon für Anfang 2009 angekündigte Update des Exchange-Programms immer wieder verzögert.

Wie Nokia erläuterte, werden abgehende E-Mails standardmäßig weiterhin im Nur-Text-Format verschickt. Das ist keine Selbstverständlichkeit wie das Beispiel des Palm Pre zeigt, wo E-Mails generell im HTML-Format versendet werden. Beim webOS-Smartphone lässt sich diese Einstellung auch nicht ändern.

Mit der neuen Software auch Unterordner synchronisieren

Neu bei der Nokia-E-Mail-Software ist zudem die Möglichkeit, neben dem Posteingang auch Unterordner eines Exchange-Postfachs zu synchronisieren. Außerdem hat Nokia eine von Microsoft für das ActiveSync-Protokoll eingeführte Bandbreitenoptimierung in Mail for Exchange übernommen.

Je nach Handy-Modell steht Mail for Exchange als eigenständige Applikation oder integriert in den regulären E-Mail-Client zur Verfügung. Vor allem bei neueren Handy-Modellen, die in den letzten zwölf Monaten auf den Markt gekommen sind, hat der Hersteller die Exchange-Funktion in die reguläre E-Mail-Applikation integriert.

Mail for Exchange synchronisiert E-Mail, aber auch Kalender- und Kontakt-Daten auf Wunsch in Echtzeit oder in vom Nutzer festgelegten Intervallen. Die Möglichkeit, auch Notizen aus dem Exchange-Postfach auf das Smartphone zu übernehmen, besteht - wie auch bei vielen Mitbewerbern - nicht.

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