Test

Das Nokia-Smartphone E75 im Test bei teltarif.de

Kompaktes Symbian-Smartphone mit echter QWERTZ-Tastatur
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Auf dem Mobile World Congress stellte Nokia im Februar das Smartphone E75 vor. Es wurde seinerzeit als eine Art Nachfolger für die Communicator-Reihe gehandelt, die sich vor allem an Geschäftskunden richtet. Noch während der Messe haben wir das damalige Vorseriengerät einem kurzen Test unterzogen. Seit einigen Wochen ist das Nokia E75 nun im Handel erhältlich. Wir haben die Gelegenheit genutzt, auch ein Seriengerät des neuen Nokia-Flaggschiffs für Business-Anwender zu testen. Das Nokia E75
Foto: Nokia

Das Nokia E75 ist 111,8 mal 50 mal 14,4 Millimeter groß. Schiebt man es seitlich auf, um die QWERTZ-Tastatur freizugeben, so ist es 80 statt 50 Millimeter breit. Das Handy ist demnach noch recht kompakt und liegt gut in der Hand. Mit 139 Gramm ist es allerdings recht schwer. Es macht einen hochwertigen Eindruck und ist sehr gut verarbeitet.

Einziger Kritikpunkt: Der Mechanismus zwischen Ober- und Unterseite ist nicht ganz stabil, wenn das Handy aufgeschoben ist. So wackelt die Oberseite minimal, wenn man das Gerät an der Unterseite festhält. Tests mit weiteren Geräten haben gezeigt, dass diese Toleranz offenbar unterschiedlich ausfällt.

Netz-Konfiguration erfolgt automatisch

Nach dem Einlegen von SIM-Karte und Akku sowie dem Aufladen des Akkus kann das Telefon eingeschaltet werden. Dabei wird anhand der SIM-Karte das verwendete Netz automatisch erkannt, so dass die GPRS-Zugangspunkte für WAP, Internet und MMS automatisch konfiguriert werden. Lediglich die WLAN-Hotspots, die man möglicherweise ebenfalls für den Internet-Zugang nutzen möchte, müssen manuell nachprogrammiert werden.

Die Telefon-Schnittstelle des Nokia E75 funktionierte im Test gut. So ist das Gerät auch bei etwas schwächerer Funkversorgung noch sicher im Netz eingebucht. Auch die Sprachqualität bei Telefonaten ist sehr gut. Allerdings sind die Gesprächspartner auch bei voller Lautstärke noch etwas leise und in lauter Umgebung somit schlecht zu verstehen.

Das Display macht ebenfalls einen guten Eindruck. Im Vergleich zu früheren Communicator-Modellen ist es allerdings recht klein. Das Surfen im Internet macht mit dem Nokia E75 somit nur dann Spaß, wenn man sich auf für mobile Browser optimierten Seiten bewegt. Auf "echten" WWW-Seiten muss man dagegen sehr oft hin- und herscrollen. Dadurch geht die Übersicht verloren.

HSDPA nur mit 3,6 MBit/s

Dabei ist die Geschwindigkeit beim Surfen recht gut, obwohl Nokia nicht die aktuellste Zugangstechnologie für den mobilen Internet-Zugang verbaut hat: HSDPA steht nur mit maximal 3,6 MBit/s zur Verfügung und auf HSUPA müssen die Besitzer des Nokia E75 sogar ganz verzichten. Für die Internet-Nutzung am Handy selbst lässt sich dies sicher verschmerzen. Als Laptop-Modem ist das Handy aber somit nur zweite Wahl.

Mehr zu den Leistungsmerkmalen des Nokia E75, zu Business-Anwendungen und Multimedia-Features lesen Sie auf Seite 2.

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