Test

Das Nokia C7 im Test

Attraktives Touchscreen-Handy mit guter Ausstattung und kleinen Schwächen
Von Ulf Schneider

Natürlich kann man mit einem Touchscreen-Handy heutzutage nur noch schwerlich eine Design-Revolution ins Rollen bringen. Mit dem Nokia C7 haben es die Finnen aber geschafft, ein aktuelles und gut ausgestattetes Smartphone mit dem gewissen Nokia-Wiedererkennungswert zu versehen. Das C7 gehört neben dem N8 und E7 zu den ersten Nokia-Modellen mit der neuen Betriebssystem-Version Symbian^3. Wie sich das Nokia C7 im Alltag schlägt, lesen Sie hier in unserem Test.

Hübsches Äußeres und gute Verarbeitung

Nokia C7

Nokia C7 Schwerpunkt soziale Netzwerke: Nokia C7
Foto: Nokia
Auffällig am C7, das wahlweise in Bronze, Schwarz oder Silber erhältlich ist, sind vor allem die gute Verarbeitungsqualität und der hochwertige Materialeinsatz. So sorgen die vollverglaste Frontseite und der Body aus poliertem Edelstahl für eine sehr gute Widerstandsfähigkeit und hochwertige Optik. Auch das AMOLED-Display punktet durch seine satte Farbwiedergabe. Mit einer Bildschirm-Diagonale von 8,9 Zentimetern und einer Auflösung von 360 mal 640 Pixel liegt es im guten Mittelfeld aktueller Touchscreen-Smartphones. Das Nokia C7 bringt mit Abmessungen von 117,3 mal 56,8 mal 10,5 Millimetern ein Gewicht von 130 Gramm auf die Waage.

Multimedia und soziale Netzwerke

Beispiel Foto C7 Bei Tageslicht erzeugt das C7 für eine Handy-Kamera ordentliche Bilder.
Foto: teltarif
Im direkten Vergleich zum N8 müssen Nutzer des C7 weniger Kompromisse in Kauf nehmen als erwartet. Geradezu überraschend gut ist vor allem die 8-Megapixel-Kamera mit zwei leistungsfähigen LED-Blitzlichtern und komfortabler Touchscreen-Steuerung. Selbst bei Nachtaufnahmen sehen Fotos auf eine Distanz von rund drei Metern noch recht gut ausgeleuchtet aus und der berühmt-berüchtigte Blaustich hält sich ebenfalls stark in Grenzen. Während des Praxistestes waren die meisten Fotos überdies auch ausreichend scharf – und das leisten bis heute die wenigsten Kamera-Handys. Hinzukommen noch flüssige Videoaufnahmen in HD-Auflösung (1280 x 720 Pixel), die auf dem 16:9-Display angenehm knackig und lebendig aussehen. Mit der 12-Megapixel-Kamera des Nokia-Topmodells N8 kann die Kamera des C7 natürlich nicht mithalten, dennoch bietet sie mehr als Schnappschuss-Qualität.

Wie beim C6 soll der Schwerpunkt des C7 in der Integration von sozialen Netzwerken liegen. Einmal bei Facebook, Twitter und StudiVZ angemeldet, werden aktuelle Ereignisse auf Wunsch direkt auf dem Startbildschirm angezeigt. Erfreulich ist zudem, dass sich E-Mail-Accounts einfach einrichten lassen. Auch einige wichtige Organizer-Fraktion sind mit an Bord. So unterstützt das Nokia C7 unter anderem die Synchronisierung von Kontakten, Kalendereinträgen und Notizen mit Microsoft Outlook.

Auch bei den Datendiensten wird aus dem Vollen geschöpft: Quadband, HSPA (max. 10,2 MBit/s download/ 2,0 MBit/s upload), WLAN b/g/n und sogar die neueste Bluetooth-Ausführung 3.0. Dabei lässt sich das C7 auch als Datenmodem nutzen.

Navigation mit Ovi Karten

Wie bei anderen aktuellen Nokia-Handys ist auch beim C7 die kostenlose Navi-Software Ovi Karten vorinstalliert, die beispielsweise für die Fußgängernavigation in über 70 Ländern genutzt werden kann. Damit man unterwegs nicht zu schnell die Orientierung verliert sorgen ein Kompass und Beschleunigungsmesser für die korrekte Ausrichtung der Touchscreen-Anzeige. Durch die ausreichende Größe des Displays funktioniert die Navigation im Praxistest recht gut, wobei es aber teilweise recht lange dauert, bis die Positionsbestimmung erfolgt.

Auf der zweiten Seite lesen Sie, wie sich das Nokia C7 hinsichtlich Bedienung, Reaktionszeit und Akku-Leistung schlägt.

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