Budget-Schönling

Nokia 2.3: Einsteiger-Smartphone erscheint noch dieses Jahr

Mit Glück schafft es das Nokia 2.3 noch unter den Weih­nachts­baum, das faire Preis-Leis­tungs-Verhältnis dürfte manche Geschenke-Käufer locken. Oben­drauf gibt es die gewohnt vorbild­liche Update-Philo­sophie.
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HMD Global erwei­tert zum Jahres­ende hin sein Port­folio an Einsteiger-Smart­phones um das Nokia 2.3. Das Mobil­gerät bietet für einen Preis von 129 Euro (UVP) Schman­kerl wie einen 6,2 Zoll großen Bild­schirm (HD+), einen 4000 mAh messenden Akku und eine rück­seitige Dual-Kamera. Wie es bei HMD Global zum guten Ton gehört, ist auch das Nokia 2.3 ein Android-One-Modell, was zwei Jahre an regu­lären Soft­ware-Updates sowie drei Jahre an Sicher­heits­patches bedeutet. Android 9.0 Pie ist vorin­stal­liert, aber eine Aktua­lisie­rung auf Android 10 kommt.

Nokia 2.3: ein schi­ckes Einstei­germo­dell

So sieht das neue Nokia 2.3 aus
So sieht das neue Nokia 2.3 aus
Im High-End-Segment gelang der wieder­belebten Smart­phone-Marke Nokia zwar noch kein Durch­bruch, in der Mittel- und Einstei­gerklasse sieht es dafür deut­lich besser aus. Vor einem halben Jahr schickte der finni­sche Konzern das Nokia 2.2 ins Rennen, jetzt folgt der Nach­folger Nokia 2.3.

Nokia 2.3
Die größten Ände­rungen wurden am Display, der Haupt­kamera und dem Strom­spei­cher voll­zogen. Anstatt 5,71 Zoll gibt es nun 6,2 Zoll (1520 x 720 Pixel), wobei das Seiten­verhältnis von 19:9 beibe­halten wurde. Die 13-Mega­pixel-Haupt­kamera (Blende f/2.2) bekommt jetzt Unter­stüt­zung von einem 2-Mega­pixel-Tiefen­sensor. Ein 4000 mAh umfas­sender Akku hört sich eben­falls besser an als das 3000-mAh-Exem­plar des Vorgän­gers.

Für den Nutzer stehen 32 GB Flash zur Verfü­gung. Das Äußere des Nokia 2.3 wirkt modern und weist erfreu­lich schmale Ränder nebst einer Wasser­tropfen-Notch auf. In der Pres­semit­teilung wirbt HMD Global mit dem „voll­sati­nierten Gehäuse aus 3D-Nanotextur mit glatten, glän­zenden Kanten“. Das Smart­phone ist 8,7 mm dick und bringt 183 Gramm auf die Waage.

Die Schat­tenseiten des Nokia 2.3

Die Farboptionen des Nokia 2.3
Die Farboptionen des Nokia 2.3
Selbst­redend müssen Sie auch bei diesem Einsteiger-Telefon Abstriche hinnehmen. So ist der Chip­satz MediaTek Helio A22 weder hinsicht­lich des Prozes­sors (Quad-Core, bis zu 2 GHz Takt), noch des LTE-Modems (maximal 150 MBit/s im Down­load via 4G) ein Perfor­mance-Wunder. Der Arbeits­spei­cher des Nokia 2.3 ist mit 2 GB RAM zudem etwas knapp bemessen. Multi­tasking im größeren Stil dürfte somit schwierig werden.

Selfie-Fans werden mit dem Mobil­gerät eben­falls nicht glück­lich, eine 5-Mega­pixel-Front­kamera samt Blende f/2.4 und fehlendem Auto­fokus weckt wenig Vorfreude. Einen Finger­abdruck­sensor hat das Dual-SIM-Handy nicht an Bord, die 2D-Gesichts­erken­nung sollte aufgrund ihrer mangel­haften Sicher­heit vermieden werden. Letzt­endlich ist auch der Micro-USB-Port des Nokia 2.3 keine moderne Schnitt­stelle.

Für den aufge­rufenen Preis von 129 Euro geht das Gebo­tene insge­samt in Ordnung. Das Nokia 2.3 soll noch 2019 in den Farben Char­coal, Cyan Green und Sand erhält­lich sein.

HMD Global ließ mit dem Nokia 2720 Flip das Nokia 2720 Fold aus dem Jahr 2009 aufer­stehen. Es ist seit kurzer Zeit auch in Rot erhält­lich. Details lesen Sie in einer weiteren News.

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