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Vodafone bringt Nexus-One-Update erst in zwei Wochen

Netzbetreiber prüft Froyo vor der Freigabe für eigene Kunden

Das Google-Handy Nexus One wird in Deutschland exklusiv von Vodafone verkauft. Das Handy verfügt über kein Netzbetreiber-Branding und lässt sich problemlos auch mit SIM-Karten aus anderen Netzen einsetzen. Während Nexus-One-Besitzer, die ihr Handy in den USA direkt bei Google gekauft haben, seit einigen Tagen ein offizielles Software-Update auf die Version 2.2 des Android-Betriebssystems bekommen, müssen sich Kunden, die ihr Smartphone bei Vodafone erworben haben, noch etwas gedulden.

Google Nexus One

Vodafone teilte mit, das Update werde derzeit geprüft. In etwa zwei Wochen sollen auch die deutschen Kunden von Android 2.2 profitieren. Dabei soll es keine Veränderungen an der Software gegenüber der in den USA ausgelieferten Variante geben. Auch Tethering und die Nutzung des Handys als WLAN-Zugangspunkt sind mit der für Deutschland vorgesehenen Firmware-Version möglich. Allerdings muss der Kunde selbst prüfen, ob er diese Funktionen in seinem Tarif nutzen kann. So ist die Tethering-Freigabe in den SuperFlat-Internet-Tarifen von Vodafone nur gegen Extra-Gebühren freigegeben.

Unterdessen erhalten die Besitzer eines Nexus One aus den USA bereits ein weiteres Software-Update. Dabei ändert sich die Build-Nummer in FRF91. Die neuerliche Aktualisierung bringt keine neuen Features mit sich, sondern dient ausschließlich der Schließung von Sicherheitslücken. Das Update wird über den am Smartphone verfügbaren GPRS/UMTS- oder WLAN-Internet-Zugang übertragen und installiert.

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