Kleines Häkchen

Newsletter und Werbung per Antwort-Mail abbestellen

Un­er­wünschte Newsletter können einfach via Antwort­schreiben oder den "Ab­bestellen"-Link ab­bestellt werden. Bei unseriösen Absendern und Spam-Mails funktioniert dies leider nicht. Diese sollten zudem auf keinen Fall beantwortet werden.
Von dpa / Jennifer Buchholz
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Unerwünschte Werbemails oder Newsletter ohne "Abbestellen"-Link können Verbraucher in der Regel einfach per Antwort-Mail kündigen. "Das muss genau so schnell gehen, wie man sie bestellt hat", erklärt Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg. Der Satz "Ich möchte keine Werbung/keinen Newsletter mehr von Ihnen bekommen" reicht aus. Nach einer Online-Bestellung haben Firmen zwar das Recht, ihrem Kunden Werbung für gleichartige Produkte zu schicken. Sie müssen aber damit aufhören, wenn der Kunde es wünscht. Seriöse Anbieter, wie teltarif.de, haben in ihren Newslettern einen Link, mit dem sich dieser durch einen Klick leicht wieder abbestellen lässt.

Reagiert das Unternehmen nicht auf die E-Mail, empfiehlt die Expertin, ein Einschreiben per Post zu schicken. Wenn dann immer noch unerwünschte Mails im Posteingang landen, können Verbraucher einen Unterlassungsanspruch entweder selbst oder über eine Verbraucherzentrale einklagen. Sinnvoll kann es auch sein, den Absender bei der Internet-Beschwerdestelle zu melden.

Spam-Mails sind nicht wie Newsletter zu behandeln

Newsletter und Werbung können ebenso nervig sein wie SpamsNewsletter und Werbung können ebenso nervig sein wie Spams Vorsicht ist dagegen bei Spam ohne seriösen Absender geboten. "Wenn ich darauf antworte, verifiziere ich meine E-Mail-Adresse und bekomme im Zweifelsfall noch mehr Spam", warnt Rehberg. Der Absender dieser Mails, die zum Beispiel Bankdaten abfischen wollen oder für Potenzmittel werben, sind oft kaum zu ermitteln. Empfänger sollten sie deswegen einfach löschen und ignorieren oder als Spam markieren.

Wer keine Werbemails bekommen will, kann schon beim Online-Einkauf vorsorgen. Oft ist ein Häkchen, das Newsletter oder weitere Informationen anfordert, bereits von vorneherein angeklickt - wer den Haken entfernt, vermeidet unerwünschte E-Post. Viele Menschen haben auch eine extra Mail-Adresse für ihre Einkäufe. So bleibt die Privatpost getrennt von den Mails der Internet-Händler.

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