2013 Edition

New Kindle Paperwhite im Test: Das ist neu an Amazons Neuem

Neues Display mit gleichmäßiger Beleuchtung sowie Software-Update
Von Rita Deutschbein
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Groß vermarktet soll er die Nachfolge von Amazons erstem E-Book-Reader mit beleuchtetem Display antreten: der New Kindle Paperwhite. Seit kurzem wird die WLAN-Version des eReaders vom Online-Händler für 129 Euro und das Modell mit zusätzlichem UMTS für 189 Euro angeboten. Auch der Vorgänger Kindle Paperwhite ist noch verfügbar, allerdings nur in der WLAN-Variante. Dessen Preis hat Amazon um 10 Euro auf 119 Euro gesenkt. Wir haben uns den New Kindle Paperwhite einmal näher angeschaut und verraten, ob sich der Griff zum neuen Modell lohnt. Was Amazon bei seinem Neuling anders macht und welche Vor- oder Nachteile der neue E-Book-Reader im Vergleich zum ersten Paperwhite bietet, darauf gehen wir im Folgenden näher ein.

New Kindle Paperwhite mit neuer Display-Technologie

Amazon-eReader im Test: Das ist neu beim New Kindle PaperwhiteAusprobiert: Der neue Kindle Paperwhite Optisch unterscheidet sich der neue Kindle Paperwhite zum 2012 heraus­gekommenen Modell fast gar nicht. Lediglich die Rückseiten beider Modelle geben Aufschluss über die jeweilige Geräte-Generation: Während auf dem bisherigen Paperwhite das Kindle-Logo prangt, verziert die Rückseite des neuen eReaders das Logo von Amazon. Beide Lesegeräte werden über den 6 Zoll großen Touchscreen bedient und kommen ohne Homebutton aus. Lediglich an der unteren Display­kante findet sich ein Power-Knopf sowie der Zugang für ein microUSB-Kabel. An der Verar­beitung und Haptik des New Kindle Paperwhite gibt es wie schon beim Vorgänger nichts zu meckern. Die Änderungen hat Amazon vielmehr im Inneren sowie softwareseitig durchgeführt.

Ausstattung des Kindle Paperwhite:
  • Abmessungen: 169 x 117 x 9,1 mm
  • Gewicht: 206 Gramm (WLAN),
    215 Gramm (3G)
  • Bildschirm: 1024 x 758 Pixel bei 15 cm
    Diagonale
  • Darstellung: e-Ink/Carta, beleuchtet
  • Speicherplatz: nutzbar ca. 1,4 GB
  • Akku: ca. 2 Monat Akkulaufzeit
  • Schnittstellen: WLAN 802.11 b/g/n
    microUSB 2.0, 3G optional
  • Audio-Anschluss: nein
  • Textformate: azw, txt, mobi, prc, html, pdf
  • Bildformate: jpg, gif, png, bmp
  • Zubehör: USB-Kabel
  • Preis: 129 Euro (WLAN), 189 Euro (3G)
Gibt es einen nennenswerten Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Paperwhite-Generation, ist dies wohl das Display. Wie wir im Test des 2012er Modells bereits beschrieben haben, bietet das Vorjahresgerät schon ein sehr gutes und vor allem papiernahes Leseerlebnis sowie eine gute Ausleuchtung des Bildschirms durch am unteren Rand angebrachte LEDs. Von den von einigen Nutzern berichteten Problemen bei der Ausleuchtung konnten wir zwar nichts feststellen, doch war diese unregelmäßige Beleuchtung für einige Grund genug, ihren Kindle Paperwhite zurück­zusenden.

Im neuen Paperwhite setzt Amazon eine andere Display-Technologie ein, die sich Carta ePaper nennt. Im Vergleich zum Paperwhite-Display der ersten Generation wurde die Darstellung beim Carta-Display nochmals verbessert. Vor allem die Ausleuchtung erscheint nun gleich­mäßiger und auch die - zwar nur sehr vereinzelt - beim ersten Kindle Paperwhite auftauchenden Ghosting-Effekte (das Durch­scheinen der vorherigen Seite nach dem Umblättern) sind nun nahezu ausgemerzt.

Amazon-eReader im Test: Das ist neu beim New Kindle PaperwhiteEinzig die Rückseite verrät, um welches Modell es sich handelt "Jetzt noch bessere Kontraste auf dem neuen Kindle Paperwhite" heißt das Werbeversprechen von Amazon. Ein knackiges Schriftbild, das für ein sehr angenehmes Lesegefühl sorgt, können wir zwar bestätigen, im Vergleich mit dem Modell aus dem Vorjahr gibt es aber kaum nennens­werte Unterschiede. Die Auflösung von 1024 mal 758 Pixel ist bei beiden Geräten gleich und auch die Pixel­dichte ist mit 221 ppi identisch. Lediglich die Displayfarbe geht bei ausge­schalteter Beleuchtung etwas mehr ins gelbliche, was im Gegensatz zu der deutlicheren Schwarz-Weiß-Gestaltung des Vorgängers näher an das Aussehen einer echten Buchseite herankommt. Ob der Leser lieber auf weißem oder gelblichem "Papier" liest, ist schluss­endlich aber Geschmacks­sache.

Schnelleres Umblättern und viel­seitigere Software-Funktionen, das soll der neue Kindle Paperwhite mitbringen. Ob die Versprechen eingehalten werden, lesen Sie auf der zweiten Seite.

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