Speed

Das neue Apple iPhone 3G S im kurzen Test

Erste Eindrücke vom neuen iPhone-Modell
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Nur eineinhalb Wochen nach seiner Vorstellung ist das neue Apple iPhone 3G S seit heute erhältlich. Wir hatten Gelegenheit, das neue Apple iPhone 3G S mit dem bisherigen Apple iPhone 3G zu vergleichen. Optisch unterscheiden sich die beiden Geräte kaum voneinander. Lediglich der Schriftzug auf der Rückseite wurde etwas anders gestaltet und ist jetzt auch - wie das Apple-Logo - in silber gehalten.

Auch die Menüstruktur beider Handys ist identisch. Kein Wunder, denn beide Smartphones verfügen über das gleiche Betriebssystem. Das iPhone OS 3.0 steht für Besitzer eines der älteren Modelle bereits seit Mittwoch zur Verfügung, so dass sich die Features eines Apple iPhone 3G und eines Apple iPhone 3G S nur in wenigen Punkten voneinander unterscheiden.

Schnellerer Prozessor sorgt für mehr Speed

Rückseite des neuen Apple iPhone 3G SRückseite des neuen
Apple iPhone 3G S
Bei der Nutzung des Apple iPhone 3G S fällt allerdings sofort auf, dass Apple mit der Ergänzung "S", die für "Speed" steht, nicht übertrieben hat. Der schnellere Prozessor sorgt in der Tat für deutlich flüssigeres "Surfen" durch die Menüs des Handys. Auch das Internet-Surfen im UMTS-Netz klappt schneller als beim bisherigen Modell. Das kann zum einen ebenfalls am verbesserten Prozessor liegen. Das Apple iPhone 3G S unterstützt aber nun auch HSDPA mit einer Bandbreite von bis zu 7,2 MBit/s, während es das Apple iPhone 3G nur auf die Hälfte dieses Wertes gebracht hatte.

Einige Spiele wie zum Beispiel Real Football 2009 brachten den Prozessor des iPhone 3G teilweise an seine Grenzen. Die Folge war, dass das Spiel teilweise "ruckelte" - vor allem, wenn auch der dazu gehörende Sound aktiviert war. Dieses Problem besteht beim iPhone 3G S nicht mehr.

Touchscreen mit neuer Beschichtung

Änderungen gibt es auch beim Touchscreen. Dieser verfügt über eine Beschichtung, die Fingerabdrücke verhindern soll. Wie gut das in der Praxis klappt, wird sich im Dauertest in den nächsten Tagen zeigen. Beim Ersteindruck waren Fingerabdrücke zumindest weniger stark sichtbar und sie ließen sich einfacher wieder abwischen als beim iPhone 3G.

Hardware-Neuerungen gegenüber dem iPhone 3G sind der nun integrierte Kompass und die verbesserte Digitalkamera. Neu und mit dem bisherigen iPhone-Modell auch nach dem Firmware-Update nicht möglich ist zudem die Sprachsteuerung. Diese funktionierte im ersten Test allerdings nicht immer zuverlässig, so dass es oft zu Fehlfunktionen kam. Einen ähnlichen Effekt gab es bisher bereits bei der Google-Sprachsuche, die bereits seit geraumer Zeit auch auf dem iPhone der ersten Generation und dem iPhone 3G genutzt werden kann.

Die neue Kamera macht bessere Fotos als die des Vorgänger-Modells. Dabei gefällt vor allem der "manuelle Autofocus", bei dem der Nutzer durch ein Antippen des Touchscreens festlegen kann, welcher Teil des Bildinhalts fokussiert werden soll. Dennoch ist die Qualität der Fotos, die mit dem iPhone 3G S "geschossen" werden, schlechter als beispielsweise beim Nokia E90 Communicator. Neu für eine im iPhone integrierte Kamera ist die Möglichkeit, neben Fotos auch Videos aufzuzeichnen. Die angekündigte Möglichkeit der Video-Nachbearbeitung enttäuscht allerdings. Es ist lediglich möglich, die Anfänge und Enden der aufgezeichneten Clips, die bis zu 60 Minuten lang sein können, zu beschneiden.

Was der im iPhone 3G S integrierte Kompass kann und, welche Funktionen man beim neuen iPhone vermisst und für wen sich der Umstieg auf das neue Modell lohnen könnte, lesen Sie auf Seite 2.

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