Bauen!

Telekom: Über 400 neue LTE-Stationen ans Netz gegangen

Die Deutsche Telekom hat eine lange Liste von Orten veröffentlicht, wo sie ihr Mobilfunknetz im 3. Quartal mit LTE ausgebaut hat. 400 neue Stationen bringen 0,1 Prozent mehr Abdeckung. Es bleibt viel zu tun.
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Die Deutsche Telekom baut weiter ihr Netz aus, in Städten und auf dem Land  und hat dazu eine lange Liste veröffentlicht. Die Deutsche Telekom baut weiter ihr Netz aus, in Städten und auf dem Land und hat dazu eine lange Liste veröffentlicht. Die Deutsche Telekom setzt ihre Ankündigungen um und baut ihr Festnetz und Mobilfunknetz weiter aus. Zwischen Juli und September (3. Quartal) diesen Jahres sind nach einer Mitteilung aus Bonn bundesweit über vierhundert neue Mobilfunkstandorte in Betrieb gegangen.

Dabei wurde das Netz verdichtet, modernisiert und Lücken geschlossen. Knapp 9 000 neue Dienste (GSM, UMTS und LTE) seien ins Netz gebracht worden. Rein rechnerisch können jetzt über 325 000 zusätzliche Kunden auf das LTE-Netz (4G) der Telekom zugreifen, wenn sie ein passendes Handy und den richtigen Tarif gebucht haben. Statistisch steigt die Bevölkerungsabdeckung um 0,1 Prozentpunkte auf jetzt 97,6 Prozent, teilte das Unternehmen mit.

Das Festnetz alleine bringt keine Gigabit-Gesellschaft

Mit der hintergründigen Aussage „wer beim Thema Gigabit Gesellschaft immer auf den Festnetzausbau schaut, springt zu kurz“, zielt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland auf die Euphorie seines Landsmannes und Vodafone CEOs, Hannes Ametsreiter beim Ausbau seines Kabel-TV-basierten "Gigabit"-Netzes. Goldenits dazu weiter: „Mit Blick auf 5G dürfen wir beim Mobilfunkausbau nicht nachlassen. Wir müssen den Infrastrukturausbau weiter vorantreiben. Die Telekom hat beim Ausbau der Netze in Deutschland die Spitzenposition inne. Wir reden nicht. Wir bauen.“

Wie geht es weiter?

Die Deutsche Telekom wird die Zahl der Mobilfunk-Standorte in Deutschland von 27 000 im Jahr 2017 auf 36 000 in 2021 erhöhen. Durch den LTE-Ausbau in Deutschland will die Telekom Lücken im Mobilfunk schließen und die Bandbreiten erhöhen. Bis 2019 soll die Bevölkerungsabdeckung auf 98 Prozent wachsen.

Für die Telekom ist dieser Ausbau ein wichtiger Baustein für das künftige 5G-Netz, der Festnetz und Mobilfunk kombinieren soll.

Umfangreiche Liste von Städten und Gemeinden:

Es bleibt nicht nur bei wolkigen Ankündigungen. Konkret nennt die Telekom eine Liste von Städte und Kommunen, wo sich etwas getan hat. Unter anderem in den folgenden Städten und Kommunen wurde das LTE-Netz neu aufgebaut oder erweitert:

Altenburg, Annaberg-Buchholz, Asperg, Bad Rappenau, Bad Schmiedeberg, Bärenstein, Bergheim, Besigheim, Bonn, Börßum, Breisach, Brühl, Dietzenbach, Dorsten, Duisburg, Ebersbach-Neugersdorf, Eggenstein-Leopoldshafen, Eisenhüttenstadt, Ennigerloh, Eppenbrunn, Erftstadt, Fellbach, Filderstadt, Fürth, Geldern, Gersthofen, Glashütte, Görlitz, Görzke, Grasberg, Gronau (Westf.), Gützkow, Halsbrücke, Haltern am See, Haßloch, Hattersheim, Heidenheim, Herzogenrath, Hirschfeld, Hohenstein-Ernstthal, Holzgerlingen, Ibbenbüren, Iffezheim, Isselburg, Kaufbeuren, Kehl, Kempenich, Kerpen, Kirchdorf, Klingenthal, Köln, Krefeld, Kurort Oberwiesenthal, Lautertal, Leinfelden-Echterdingen, Lengerich, Lilienthal, Lutherstadt Wittenberg, Meckenheim, Meerbusch, Merklingen, Mörlenbach, Mötzingen, Mühlacker, Mülheim-Kärlich, Neuburg, Niederkassel, Norderstedt, Nordhausen, Nordstemmen, Nümbrecht, Oberkochen, Oelde, Oldendorf, Oschersleben (Bode), Plochingen, Rastatt, Remscheid, Rheine, Rheinstetten, Rheinzabern, Rinchnach, Rottenburg, Salzatal, Sankt Augustin, Schefflenz, Schemmerhofen, Schönau-Berzdorf a. d. Eigen, Schorndorf, Schwäbisch Gmünd, Sehmatal-Sehma, Selfkant, Sonthofen, Stetten, Tettnang, Teutschenthal, Tuttlingen, Übach-Palenberg, Usedom, Waldershof, Waldshut-Tiengen, Waltenhausen, Weinheim, Werbach, Wesel, Witten, Wolfratshausen, Wolfsburg, Worpswede, Wuppertal, Würselen, Wustrow, Zittau, Zobes, Aachen, Adelshofen, Ahaus, Aicha, Albstadt, Alsdorf, Alt Duvenstedt, Altenkirchen, Aurich, Bach, Bad Gandersheim, Bad Grönenbach, Bad Teinach-Zavelstein, Bad Wörishofen, Baesweiler, Benningen, Bergneustadt, Birkenau, Blankenfelde-Mahlow, Bleialf, Braunschweig, Coppenbrügge, Dahlenwarsleben, Dernbach, Dettingen, Duisburg, Düsseldorf, Ebersbach-Neugersdorf, Ehingen, Eisfeld, Eschwege, Eschweiler, Fischbach bei Dahn, Flensburg, Friesenhagen, Gangelt, Gau-Algesheim, Geldern, Germersheim, Goch, Gottmadingen, Großkarolinenfeld, Günstedt, Gunzenhausen, Haßloch, Heinsberg, Hermsdorf, Herrenberg, Hilzingen, Holzgerlingen, Hörselberg-Hainich, Jessen (Elster), Kaiserslautern, Kamp-Lintfort, Kempen, Kerpen, Kitzingen, Köln, Konstanz, Korb, Kronburg, Lautrach, Liebstadt, Lüdinghausen, Ludwigslust, Ludwigswinkel, Lutter, Meckenheim, Meinhard, Metzingen, Mindelstetten, Monschau, Mühlacker, Münster, Nadrensee, Nettetal, Niederdorf, Nordhorn, Nördlingen, Osterburken, Pellworm, Pforzheim, Pfullingen, Querfurt, Ramberg, Remshalden, Rheine, Rielasingen-Worblingen, Röbel Müritz, Rosbach, Rothemühl, Sandberg, Sankt Georgen, Schenefeld, Schönaich, Schwäbisch Hall, Seckach, Seeshaupt, Simmerath, Sinsheim, Sontheim, Stetten, Stolberg, Strullendorf, Struppen, Südbrookmerland, Südlohn, Titisee-Neustadt, Torgau, Trent, Übach-Palenberg, Uetze, Unterensingen, Velen, Viersen, Vinningen, Waldfeucht, Wanfried, Wegberg, Weinstadt, Weißensee, Wertheim, Witten, Wülfrath, Wurmberg, Würselen und Zöschingen.

Wie sind die Erfahrungen der teltarif.de Leser?

Falls Sie in einer dieser Städte leben oder arbeiten, schreiben Sie uns im teltarif.de-Forum, welche Veränderungen Sie dort konkret erleben:

  • Ist die Versorgung spürbar besser geworden?
  • Gibt es Flecken, wo bisher gar nichts ging und jetzt auf einmal Netz vorhanden ist?
  • Wenn Sie an diesen Orten das Netz der Telekom mit dem Netz Vodafone oder Telefónica (o2) vergleichen - wie ist die Versorgung dort?
Wer wissen möchte, ob am eigenen Standort der Ausbau schon erfolgt ist oder in Kürze zu erwarten ist, kann auf www.telekom.de/schneller seine eigene Mobilfunk-Versorgung recherchieren. Und auch die Berater in den Telekom Shops, den Fachmärkten oder Mobilfunkfachgeschäften, sowie an der kostenfreien Hotline (0800 330 1000) sollten weiterhelfen, schreibt die Telekom.
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