Magenta Telekom

Magenta Telekom: 5G an 1200 Standorten in Österreich aktiv

Der 5G-Netz­ausbau in Deutsch­land geht mit großem Tempo voran, die Telekom liegt hier nach Meinung von Experten weit vorne. Auch in Öster­reich wurde die dortige Telekom-Tochter für ihren 5G-Ausbau gelobt.

In Öster­reich ist die Deut­sche Telekom unter dem Marken­namen "Magenta Telekom" am Start. Zum Jahres­abschluss meldet Magenta "als erster Mobil­funk­anbieter" an 1200 5G-fähigen Stand­orten in ganz Öster­reich "unli­mitiertes 5G-Internet" liefern zu können. Damit erreicht Magenta nach eigenen Angaben rund 40 Prozent der Haus­halte und Betriebe in Öster­reich mit dem neuen Mobil­funk­stan­dard.

Seit Juli 2020 habe man zunächst 400 neue 5G-fähige Stand­orte aufge­rüstet, im Oktober waren es bereits 1000 und zum Jahres­ende nun insge­samt 1200. Der 5G-Netz­ausbau soll im kommenden Jahr 2021 fort­gesetzt werden.

Wie auch in Deutsch­land habe die Corona-Krise die Notwen­dig­keit für schnelles, stabiles Internet beson­ders deut­lich gemacht. Ob für Home-Office, Home-Schoo­ling oder für Strea­ming – schon der zweite Lock­down habe im Magenta-Netz einen neuen Rekord in der Daten­nut­zung gebracht.

5G-Inno­vation-Award 2021 für das Magenta-5G-Netz

Auch die Telekom-Tochter Magenta Telekom ist in Österreich bei 5G vorne dabei Auch die Telekom-Tochter Magenta Telekom ist in Österreich bei 5G vorne dabei
Foto: Magenta Telekom (Österreich)
Stolz ist die öster­rei­chi­sche Telekom-Tochter, seit 2018 "unan­gefochten an der Spitze der Wertung des Mobil­funk-Netz­tests von connect" zu liegen, dieses Jahr zum dritten Mal in Folge.

Dabei wurde 5G in diesem Jahr erst­malig von connect getestet und bewertet. Die 5G-Verfüg­bar­keit spielte eine wich­tige Rolle, die Messungen hätten den "deut­lichen Geschwin­dig­keits­vor­teil von 5G" belegt.

Die connect-Redak­tion vergab den "5G-Inno­vation-Award 2021" an Magenta Austria, bitter für den Nach­folger der ehema­ligen staat­lichen "Post" und heutigen mobilkom A1.

Mit 5G-Smart­phones im größten 5G-Netz auf der Über­hol­spur

Magenta Telekom hat in seinem Angebot 5G-fähiger Smart­phones neu das Moto­rola Moto G 5G Plus, das Xiaomi Mi 10T Pro 5G und das Xiaomi Mi 10T Lite 5G aufge­nommen.

Als weitere Weitere 5G-Smart­phones sind die Apple iPhone 12-Serie, das Huawei P40 Pro 5G, OnePlus 8, Samsung Galaxy Note 20 5G, Samsung Galaxy S20 5G, Samsung Galaxy S20+ 5G, Samsung Galaxy S20 Ultra 5G und das Samsung Galaxy Z Fold2 5G (Foldable) im Angebot.

iPhone mit Unli­mited-Tarif ab 0 Euro

Bei den in Öster­reich aufge­rufenen Tarifen könnten deut­sche Leser ins Schwärmen kommen. Ein iPhone 12 (128 GB) gibt es für genau (öster­rei­chisch "um") 0 Euro, wenn man einen Vertrag über 24 Monate abschließt, der monat­lich 80 Euro (Tarif Mobile Platin 5G) kostet und unli­mitiertes Daten­volumen (in Öster­reich) enthält (zuge­sicherte Daten­geschwin­dig­keit 50-350 MBit/s). Selbst beim EU-Roaming sind das immer noch 45 GB pro Monat. Zusätz­lich sind 1 GB Daten­volumen für die Schweiz, Serbien, Bosnien, Türkei, USA und Kanada enthalten.

Tele­fonie und SMS in Öster­reich sind unbe­grenzt, im und ins Ausland sind 500 Min. + 500 SMS enthalten, was nicht nur für die EU, sondern auch für die Schweiz, Serbien, Bosnien, Türkei, USA und Kanada gilt. Wer diesen Tarif bucht, soll auch an der Hotline keine Warte­zeiten mehr erfahren.

Es geht auch güns­tiger

Alter­nativ könnte man den "Mobile S 5G" für 27 Euro im Monat buchen, der eben­falls unli­mitierte Daten in Öster­reich (10 GB in der EU) enthält, dafür gilt eine "Höchst­geschwin­dig­keit" von 10 - 50 MBit/s, unli­mitiertes Tele­fonieren und SMSen in Öster­reich und in der EU, sowie 50 freie Minuten und SMS von Öster­reich in die Länder Schweiz, Serbien, Bosnien, Türkei, USA und Kanada oder in diesen Ländern vor Ort.

Das iPhone 12 (mit 128 GB) kostet dann aller­dings einmalig 720 Euro, kann aber auch in monat­lichen Raten begli­chen werden.

Voda­fone will bis Ende kommenden Jahres mindes­tens 30 Millionen Menschen mit seinem 5G-Netz errei­chen. Auch der LTE-Netz­ausbau läuft weiter. Details zu dem Thema lesen Sie in einer weiteren Meldung.

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