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Netgear Nighthawk M5: Mobiler 5G-Hotspot im Hands-On

Mit dem Night­hawk M5 zeigt Netgear auf der CES in Las Vegas einen mobilen Hotspot für 5G und WiFi 6. Wir hatten die Möglich­keit, uns das Gerät auf der Messe kurz anzu­sehen.
Von der CES in Las Vegas berichtet
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Vor einem Jahr hat Netgear auf der Consumer Elec­tronics Show (CES) einen ersten mobilen Hotspot für den neuen Mobil­funk­stan­dard 5G vorge­stellt. Das Gerät war speziell für den ameri­kani­schen Markt bestimmt und nur beim Netz­betreiber AT&T zu bekommen. Wenige Wochen später hat der Hersteller auf dem Mobile World Congress (MWC) eine "Blackbox" gezeigt, die noch keinen Namen hatte und für einen 5G-fähigen Router stand, der Ende 2019 auf den euro­päischen Markt kommen sollte.

Den ange­peilten Termin konnte Netgear zwar nicht einhalten. Auf der CES 2020 ist nun aber das fertige Gerät zu sehen. Jetzt handelt es sich um keinen Dummy mehr, sondern um einen funk­tions­tüch­tigen mobilen Hotspot, wie wir im Show­room von Netgear auf der Messe sehen konnten. Bis zum Markt­start soll es aller­dings noch einige Monate dauern. Erst für die zweite Jahres­hälfte 2020 ist es geplant, den Netgear Night­hawk M5, wie sich der kleine Router nennt, in den Handel zu bringen.

Netgear Nighthawk M5
Netgear Nighthawk M5

Qual­comm-Modem als Herz­stück

Basis des 5G-Routers ist das X55-Modem von Qual­comm. Unter­stützt werden sollen möglichst viele Frequenz­bereiche für den neuen Mobil­funk­stan­dard. Genaue tech­nische Daten hat Netgear auf der Messe aber noch nicht genannt. Neben 5G kann auch der LTE-Stan­dard genutzt werden - kein Wunder, zumal die derzei­tigen 5G-Non-Stan­dalone-Netze ohne 4G-"Unterbau" gar nicht funk­tionieren.

Der Netgear Night­hawk M5 ist von Größe und Form­faktor her mit den beiden Vorgän­gern, Night­hawk M1 und M2, vergleichbar. Dabei hat der 5G-Router die glän­zende Ober­fläche des M2 geerbt. Das kann, aber muss nicht gefallen. Auf diese Weise ist die Vorder­seite ein wahrer Finger­abdruck-Sammler, was auf Dauer natür­lich sehr unschön aussieht, wenn man den Touch­screen nicht regel­mäßig putzt.

Matte Rückseite des 5G-Routers
Matte Rückseite des 5G-Routers

Einrich­tung über den Touch­screen

Die Einrich­tung des Routers, der sich auch auf den WiFi-6-Stan­dard versteht, ist intuitiv und direkt über das Menü auf dem berüh­rungs­empfind­lichen Display möglich. Alter­nativ stehen auch die Netgear-Mobile-App und das brow­serba­sierte Admi­nistra­tions­menü bereit. Auf dem Display findet der Nutzer auch ein S-Meter und die Anzeige der gerade verwen­deten Netz­tech­nologie. Zudem ist es möglich, sich über den eigenen Daten­verbrauch zu infor­mieren.

Die maxi­male Daten­über­tragungs­rate beträgt nach Hersteller-Angaben 4 GBit/s. Damit ist der Router für die nächste Zeit zukunfts­sicher, denn die bishe­rigen Netze sind nicht einmal ansatz­weise so schnell. Der Netgear Night­hawk M5 weiß zu gefallen, zumal er im Vergleich zum HTC 5G Hub klein und hand­lich ist. Damit eignet sich der Bolide besser als das von der Telekom bereits erhält­liche Konkur­renz­modell von HTC für die mobile Nutzung.

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