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Netflix mit Werbung: Deutschland-Start und Preis offiziell

Netflix wird bald um eine neue Abo-Vari­ante erwei­tert. Streamen ist in Kürze güns­tiger, aber mit Werbe­blö­cken möglich.

Netflix mit Werbung startet in Kürze, wie Greg Peters, Chief Opera­ting Officer und Chief Product Officer ankün­digt. Das Angebot wird güns­tiger als die bishe­rigen Abo-Modelle ausfallen, bringt aber auch Einschrän­kungen mit sich.

Genauer Start in Deutsch­land ist der 3. November um 17 Uhr. Das "Basis-Abo mit Werbung", wie das Modell genau heißt, startet in zwölf Ländern: Austra­lien, Brasi­lien, Deutsch­land, Frank­reich, Italien, Japan, Kanada, Korea, Mexiko, Spanien, dem Verei­nigten König­reich und den USA. Neues Abo-Modell von Netflix Neues Abo-Modell von Netflix
Bild: Netflix
Ände­rungen für bestehende Abos ergeben sich laut Netflix nicht, weil das "Basis-Abo mit Werbung" das Port­folio der bestehenden Modelle "Basis", "Stan­dard" und "Premium" als zusätz­liche Vari­ante erwei­tert.

Netflix mit Werbung: Der Preis

Das neue Modell "Basis-Abo mit Werbung" schlägt mit monat­lichen Kosten in Höhe von 4,99 Euro zu Buche. Zum Vergleich: Basis, Stan­dard und Premium haben unter­schied­liche Funk­tionen und Kosten mit 7,99 Euro, 12,99 Euro und 17,99 Euro jeweils pro Monat mehr.

Für Netflix-Kunden, die bereits eines der drei genannten Modelle nutzen, ändert sich nichts, denn das Werbe­modell ist als zusätz­liche Option zu sehen, die "jeder­zeit geän­dert oder gekün­digt werden" kann. Wer beispiels­weise Premium nutzt, dürfte nach Einfüh­rung des Werbe­modells auch in dieses wech­seln können.

Netflix mit Werbung: Die Einschrän­kungen

Die Video­qua­lität des Basis-Modells mit Werbung ist auf 720p beschränkt, was dann auch für das bestehende Basis-Abo ohne Werbung (vorher 480p) gilt. Durch­schnitt­lich sollen vier bis fünf Minuten Werbung pro Stunde einge­blendet werden. Weiterhin ist der Ankün­digung zu entnehmen, dass zum Start die Werbe­spots 15 oder 30 Sekunden lang sein und vor und während der Serien und Filme laufen werden.

Zudem soll eine begrenzte Anzahl von Filmen und Serien aus Lizenz­gründen nicht verfügbar sein. Eine Down­load-Funk­tion der Inhalte, wie es die anderen drei Abo-Modelle anbieten, soll es eben­falls nicht geben.

In der Mittei­lung betont das Unter­nehmen die Part­ner­schaft mit Micro­soft, mit der das werbe­finan­zierte Modell reali­siert werden konnte. Netflix hatte die Koope­ration mit dem Soft­ware-Riesen als Tech­nologie-Partner im Juli bekannt gegeben.

Netflix bietet auch das Zocken mobiler Games an. Wie das funk­tio­niert, lesen Sie in einem Kurz­rat­geber.

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