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Netflix veröffentlicht 2021 noch 70 eigene Filme mit Top-Stars

In einer Zeit, in denen Kino­filme kaum veröf­fent­licht werden können, ist Netflix für Zuschauer und Schau­spieler eine wich­tige Platt­form. Dieses Jahr erscheinen noch 70 Block­buster des Anbie­ters.

Strea­ming-Anbieter Netflix wird 2021 ein Film-Feuer­werk zünden. In einer Pres­semit­tei­lung infor­miert der Dienst über 70 Eigen­pro­duk­tionen, die im Laufe des Jahres erscheinen sollen. Bei noch 51 ausblei­benden Kalen­der­wochen sollte es rein rech­nerisch mindes­tens einen, hin und wieder auch zwei Streifen wöchent­lich geben. In einem drei­minü­tigen Teaser-Video stellt Netflix einige Produk­tionen vor. Außerdem gibt es eine umfas­sende Broschüre. Die Action­komödie Red Notice vereint etwa Dead­pool-Darsteller Ryn Reynolds, „Wonder Woman“ Gal Gadot und Wrest­ling-Legende Dwayne Johnson.

Fest für Film­lieb­haber: Netflix lässt sich nicht lumpen

Netflix wird 2021 noch viel Content liefern Netflix wird 2021 noch viel Content liefern
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Schon seit geraumer Zeit sind Video­strea­ming-Portale eine große Konkur­renz des tradi­tio­nellen Kinos und die momen­tane Schlie­ßung der Licht­spiel­häuser spielt dem digi­talen Medium weiter in die Karten. Derweil wird das Angebot für Abon­nenten stets attrak­tiver. Anstatt nur zeitnah hoch budge­tierte Block­buster der großen Studios und Klas­siker in die Biblio­thek aufzu­nehmen, gibt es bei Services wie Netflix vermehrt Eigen­pro­duk­tionen mit Holly­wood-Stars. Der 2021er Katalog der geplanten Netflix-Spiel­filme umfasst nicht weniger als 70 Titel. Ryan Reynolds (links), Gal Gadot (Mitte) und Dwayne Johnson (rechts) Ryan Reynolds (links), Gal Gadot (Mitte) und Dwayne Johnson (rechts)
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In einem 29 Seiten starken PDF-Doku­ment listet der Anbieter alle Werke samt Regis­seur, Dreh­buch­autoren, Produ­zenten und Schau­spie­lern auf. Allein die Gagen der hoch­karä­tigen Mimen dürfte Netflix eine stolze Summe kosten. Im Trailer geben sich Stars wie Ryan Reynolds, Gal Gadot und Dwayne Johnson (Action­komödie Red Notice), Melissa McCarthy (Super­helden-Komödie Thunder Force), Chris Hems­worth (Science-Fiction-Spek­takel Escape from Spider­head) sowie Leonardo di Caprio und Jennifer Lawrence (Kata­stro­phen­film Don't Look Up) die Ehre.

Konti­nuier­lich neues Film­futter

Im Vorschau-Clip, der einen kurzen Ausblick auf die kommenden Block­buster gibt, äußert sich Netflix auch zur Veröf­fent­lichungs-Stra­tegie. So soll es über das ganze Jahr über jede Woche neue Filme aus eigenem Hause geben. Von Super­helden-Filmen über Western und Thriller bis hin zu roman­tischen Komö­dien, tradi­tio­nellen Komö­dien und Action­streifen sei alles vertreten. Das jüngere Publikum wird eben­falls nicht außen vor gelassen. So ist etwa der Anima­tions­film Back to the Outback geplant.

Einen Teil der Produk­tions­kosten dürfte Netflix mit Preis­erhö­hungen kompen­sieren, welche es nach den USA, Öster­reich und Groß­bri­tan­nien jetzt auch in Deutsch­land gab.

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