Köln

NetCologne: 146 000 Haushalte neu an eigenes Netz angeschlossen

Mit dem Ausbau von Glasfaseranschlüssen hat sich NetCologne in der Domstadt, in Aachen, Bonn und Leverkusen einen Namen gemacht. Mit dem schnellen Internetzugang will der regionale Marktführer weiterhin bei Kunden punkten.
Von mit Material von dpa
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Leerrohre für den Glasfaserausbau: NetCologne investiert ins Netz.Leerrohre für den Glasfaserausbau: NetCologne investiert ins Netz. Der Telekommunikationsanbieter NetCologne will das Internet mit dem weiteren Ausbau von Glasfaseranschlüssen und freien WLAN-Netz Schritt für Schritt schneller machen. In einem Gespräch mit der dpa kündigte Geschäftsführer Timo von Lepel einen weiteren Ausbau der Turbo-Netze an. Der Hunger nach hohen Bandbreiten wachse, NetCologne könne in seinem Verbreitungsgebiet bereits eine Million Kunden solche schnellen Anschlüsse bieten. "Die Perspektive ist: Wir werden weiter Glasfaser ausbauen". Zugleich werde das freie WLAN-Netz mit Hotspots kontinuierlich erweitert. Monatlich surften mehr als eine Million Nutzer mobil über diese Zugangspunkte, betonte von Lepel.

Der Anbieter ist nicht nur in Köln, sondern auch in Bonn, Leverkusen und Aachen aktiv und gilt mit einem Marktanteil von einem Drittel noch vor der Deutschen Telekom in dieser Region als Branchenprimus. Die Kölner beschäftigen mehr als 900 Menschen und erwirtschaften rund 260 Million Euro Umsatz.

Rückblick auf 2016

NetCologne investierte vergangenes Jahr in die Verdichtung des eigenen Glasfasernetzes. Insgesamt wurden 1500 Kilometer neuer Leitungen in der Region verlegt und zusätzliche 146 000 Haushalte an das eigene Netz angeschlossen. Dabei hat der Kölner Anbieter erstmals den Sprung in den Kreis Mettmann und den Ennepe-Ruhr-Kreis gemacht und damit das eigene Versorgungsgebiet in Richtung Norden erweitert. Ende 2016 sind dadurch an über 975 000 Haushalten Anschlüsse mit Bandbreiten von 100 MBit/s und mehr über die eigene Infrastruktur verfügbar. Die Investitionen des Kölner Anbieters in den Netzausbau lagen bei 35 Millionen Euro.

Mit 388 000 Festnetzkunden­anschlüssen gehört NetCologne neben der M-Net aus München und EWE Tel aus Oldenburg zu den größten regionalen Anbietern in Deutschland. Ende 2016 wurden bereits 60 Prozent der Privatkundenanschlüsse (222 000) über die eigene Infrastruktur versorgt - mit steigender Tendenz (2015: 187 000). Die restlichen Kunden werden durch angemietete Leitungen versorgt. Auch der TV-Bereich ist mit 229 000 Haushalten und einem Plus von 4000 Kundenanschlüssen gewachsen (2015: 225 000).

Nächster Schritt: Einsatz von G.fast

Vor zwei Wochen erst hatte NetCologne auf der Anga Com bekanntgegeben, in den nächsten Monaten auf G.fast nutzen zu wollen und so die Datenraten für die Kunden zu erhöhen.

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