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Nest Protect: Vernetzter Rauchmelder im Test

Wir testen, wie sich die Nest Protect Rauchmelder bei der Installation und in der Praxis schlagen. Dabei wurde es ordentlich laut zuhause.
Von Jan Rähm
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Spätestens seit dem Jahr 2017 gilt in allen Bundesländern in Deutschland eine allgemeine Rauchmelderpflicht. Danach müssen zumindest in allen Neubauten die Meldegeräte installiert werden. Für Bestandsbauten laufen je nach Bundesland noch Übergangsfristen. Zwar ist die Zahl der durch Wohnungsbrände Getöteten zurückgegangen, dennoch, so warnt Christian Rudolph, Vorsitzender der Initiative „Rauchmelder retten Leben“: „Noch immer stirbt in Deutschland jeden Tag durchschnittlich ein Mensch an den Folgen eines Brandes. Rauchwarnmelder hätten sie warnen können.“ Die kleinen Geräte müssen jedoch nicht nur installiert, sondern auch regelmäßig gepflegt werden: „Gerade in der Urlaubszeit werden Feuerwehren manchmal alarmiert, obwohl es gar nicht brennt. Oft piept der Rauchmelder beim Nachbarn, weil die Batterie leer oder das Gerät verdreckt ist“, erklärt Hermann Schreck, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes. Er ergänzt: „Viele Menschen erkennen den Unterschied zwischen Alarm- und Warnton eines Rauchmelders nicht.“

Das Problem der notwendigen Wartung und der klaren Meldungen sollte mit den Rauchmeldern vom Hightech-Hersteller Nest kein Problem sein. Deren vernetzte Melder „Nest Protect“ zeigen zum einen klar und übersichtlich an, wie es um sie steht. Zum Anderen sollen die Geräte den Nutzer mit und ohne Smartphone immer klar informieren, was los ist.

Wir haben zwei der je 129 Euro teuren Geräte einige Zeit getestet und dabei auch beobachtet, was passiert, wenn die Geräte Rauch erkennen. Weiter gehts jeweils mit einem Klick aufs Bild.

1/7 – Jan Rähm / teltarif.de
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