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Zeit ist Geld: Stauumfahrung ist bei teuren Navis besser

Gute Navigationsgeräte sind meistens sehr teuer. Insbesondere die deutschen Hersteller lassen sich Live-Daten und Online-Funktionen aber fürst­lich bezahlen. Welche Navigationsgeräte zu empfehlen sind, haben wir Ihnen in dieser Meldung zusammengefasst.
Von Jennifer Buchholz mit Material von dpa
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Gute Multimedia-Systeme im Auto müssen nicht teuer sein - sind sie aber leider sehr häufig. Das liegt auch daran, dass viele Hersteller sich den vollen Funktions­umfang ihrer fest eingebauten Systeme mit teils üppigen Auf­preisen bezahlen lassen. Oft sind sie auch an höhere Aus­stattungs­linien oder bestimmte Aus­stattungs­pakete gekoppelt.

Selbst wenn man das volle Konnektivitäts-Paket ordert, verfügen viele Systeme jedoch nicht über Verkehrsdaten in Echtzeit. Diese bieten eine deutlich bessere Stau­umfahrung als die TMC oder TMC Pro genannten Dienste, die ihre Informationen aus den Verkehrs­nachrichten im Radio beziehungsweise von Sensoren an Auto­bahn­brücken, Mess­schleifen in der Fahrbahn oder von bestimmten Mess­fahr­zeugen beziehen.

Navis deutscher Hersteller sind teuer

Navigationsgeräte können gute Dienste leistenNavigationsgeräte können gute Dienste leisten Insbesondere die deutschen Hersteller lassen sich Live-Daten und Online-Funktionen aber fürst­lich bezahlen. Bei Audi, BMW und Mercedes-Benz etwa werden für die erforderliche Navigations­einheit, die Online-Dienste und Telefon-Funktionen bietet, jeweils mehr als 4 000 Euro fällig. Dafür schnitten sie beim Funktions­umfang durchweg gut ab. Dass es auch günstiger geht, zeigt der Mazda 6, den die Tester gemeinsam mit dem BMW 3er auf dem ersten Platz sehen, dessen Navi inklusive notwendigem "Touringpaket" aber schon für 1 500 Euro zu haben ist. Bei BMW muss man dagegen 4 090 Euro anlegen.

Ähnlich teuer ist das Entertainment-Paket im Audi A4 mit 4 083 Euro, das den dritten Platz belegte, punktgleich mit dem Q50 von Nissans Nobelmarke Infiniti für 2 400 Euro. Auf dem fünften Platz folgen die Mercedes C-Klasse (4 499 Euro) und der Skoda Octavia (2 730 Euro).

Wer sich kein Navigationsgerät zulegen möchte, kann auch auf Navi-Apps auf dem Smartphone setzen.

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