Netzroaming

E-Plus und o2: Hier funktioniert National Roaming über GSM

National Roaming im GSM-Netz von E-Plus und o2 funktioniert bereits in weiten Teilen Süddeutschlands. Wir haben erste Erfahrungsberichte der Nutzer zusammengefasst.
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Wie berichtet bietet Telefónica National Roaming jetzt nicht nur im UMTS-Netz, sondern auch über GSM an. Nach Tests, die bereits seit Februar regional liefen, wird das Angebot nun sukzessive auf ganz Deutschland ausgeweitet. In Süddeutschland steht das Netzroaming im 2G-Standard bereits zur Verfügung.

Nutzer im Telefon-Treff-Forum diskutieren darüber, wo die neue Roaming-Möglichkeit bereits zur Verfügung steht und welche Vorteile aber auch mögliche Nachteile die gegenseitige Netznutzung von E-Plus und o2 mit sich bringen. So ergibt sich unter anderem ein Bild davon, wo das GSM-Roaming über die bisherigen Testregionen um Köln, Augsburg, Chemnitz und Leipzig hinaus zur Verfügung steht.

Die meisten Rückmeldungen kamen bislang aus Bayern und Baden-Württemberg, wo das National Roaming der beiden Telefónica-Marken offenbar weitgehend flächendeckend zur Verfügung steht. In Bayern fehlt allerdings noch der äußerste Norden. Hier ist zwar wie seit einem Jahr gewohnt National Roaming über UMTS möglich, das gegenseitige GSM-Roaming zwischen E-Plus und o2 ist dagegen noch gesperrt.

GSM-Roaming auch in Hessen und Rheinland-Pfalz

Erste Erfahrungen zum National Roaming über GSMErste Erfahrungen zum National Roaming über GSM Neben den beiden süddeutschen Bundesländern gibt es auch Berichte aus dem hessischen Odenwald und aus dem Süden von Rheinland-Pfalz, nach denen das National Roaming in den beiden Telefónica-Netzen bereits funktioniert. Dabei berichtet ein Nutzer aus dem Raum Trier, dass es zwar möglich ist, mit einer o2-Karte das GSM-Netz von E-Plus zu nutzen. Umgekehrt sei es mit einer E-Plus-SIM jedoch nicht möglich, sich ins 2G-Netz von o2 einzubuchen.

Im teltarif.de-Forum meldete sich zudem ein Leser, der National Roaming in Dresden nutzen kann. Dabei gehört die sächsische Landeshauptstadt eigentlich noch nicht zu den Regionen, in denen der Dienst bereits freigeschaltet ist. Allerdings ist es zu erwarten, dass ähnlich wie beim UMTS-Roaming im vergangenen Jahr schon bald weitere Gegenden von der gegenseitigen Netz-Mitnutzung der beiden Telefónica-Marken profitieren. Laut Nutzerberichten funktioniert die Genion-Homezone analog zum UMTS-Roaming auch dann, wenn das Handy im GSM-Netz von E-Plus eingebucht ist. Zudem buche sich ein Smartphone schon dann in das Netz der jeweils anderen Telefónica-Marke um, wenn dieses stärker empfangen wird wie das Netz, in dem das Handy gerade eingebucht ist.

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