Eingeroamt

Weitere Erfahrungen mit National Roaming bei o2

Wir berichten darüber, wie schnell sich ein Smartphone beim National Roaming zwischen den beiden Telefónica-Netzen umbucht, wie sich die MultiCard beim Netzroaming schlägt und welche Erfahrungen wir gemacht haben, wenn am Aufenthaltsort beide Netze verfügbar waren.
AAA
Teilen

Seit rund drei Wochen schaltet Telefónica schrittweise in ganz Deutschland National Roaming für alle Kunden in den Mobilfunknetzen von E-Plus und o2 frei. Wir waren einige Tage in Mittelhessen unterwegs, wo der Dienst bereits zur Verfügung steht. Dabei haben wir Vertragskarten von o2 im Sony Xperia Z3 Dual, im Apple iPhone 6 und im Blackberry Passport verwendet.

Die SIM-Karten gehören zum gleichen Mobilfunk-Anschluss. Sprich: Es handelt sich um eine MultiCard. Anders als beim ersten Test im Januar in Nordrhein-Westfalen mussten wir uns nicht mehr manuell ins Roaming-Netz einbuchen. Der Wechsel zu UMTS von E-Plus klappte mit den drei Betreiberkarten automatisch. Ebenso zuverlässig buchten sich die Karten wieder ins o2-Netz ein, wenn dieses am aktuellen Aufenthaltsort ebenfalls mit UMTS oder mit LTE verfügbar war.

Während einer Fahrt auf der Autobahn A45 von Hanau Richtung Gießen fiel sofort auf: In weiten Bereichen der Wetterau haben die Kunden nun UMTS zur Verfügung. Bislang konnten Kunden vor allem im südlichen Teil der Region nur GSM und demnach GPRS und EDGE nutzen. Bislang standen vor allem im südlichen Teil der Region nur GSM und demnach GPRS und EDGE zur Verfügung, so dass der mobile Internet-Zugang kaum nutzbar war. Weiter nördlich hat o2 dagegen seit einigen Monaten LTE-Versorgung, so dass das National Roaming hier nicht ins Gewicht fällt.

Netzwechsel ohne Unterbrechungen

National Roaming läuft mit MultiCard einwandfreiNational Roaming läuft mit MultiCard einwandfrei Im Rahmen der Fahrt zeigte sich auch, dass der Netzwechsel in der Regel fast unterbrechungsfrei vonstattengeht. Oft merkt man nur anhand des Wechsels der Netzanzeige (o2-de bzw. o2-de+), dass sich das jeweilige Smartphone bei E-Plus eingebucht oder ins o2-Netz zurückgebucht hat. Diese Beobachtung machten wir bei der automatischen Umschaltung in beide Richtungen.

In Mittelhessen machten wir zudem die Erfahrung, dass E-Plus sein UMTS-Netz auch in Randbereichen von Städten teilweise besser ausgebaut hat als o2. Sowohl in Butzbach als auch in Gießen bot E-Plus in Gebäuden teilweise die bessere UMTS-Versorgung als o2. Dabei buchten sich die Smartphones automatisch ins National-Roaming-Netz ein, so dass ein brauchbarer mobiler Internet-Zugang zur Verfügung stand.

Im Laufe des Tests in Gießen zeigte sich allerdings deutlich, dass es hinsichtlich des Mobilfunkempfangs wenig sinnvoll ist, ein Smartphone in der Hosentasche zu transportieren. Unter diesen Bedingungen war der UMTS-Empfang zu schwach, so dass sich das Handy wieder ins GSM-Netz von o2 eingebucht hat. Als wir das Gerät wieder zur Hand nahmen, dauerte es jeweils einige Minuten, bis erneut auf National Roaming, UMTS und somit einen zeitgemäßen Internet-Zugang umgeschaltet wurde.

Zurückbuchen ins Heimatnetz dauert länger

Einen weiteren Test führten wir in Wächtersbach in Osthessen durch, wo im Umland nur E-Plus UMTS-Empfang bietet, im Stadtbereich aber auch o2 mit 3G vertreten ist. Hier dauerte es jeweils längere Zeit, bis die Smartphones ins Heimatnetz zurückfanden. Für die Kunden ist das allerdings kein Nachteil, da bis zum Umbuchen weiterhin UMTS von E-Plus zur Verfügung stand.

Teilen

Mehr zum Thema National Roaming