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Mozilla Firefox kommt auf iPhone, iPad und iPod touch

Mozilla Firefox soll künftig auch für iPhone, iPad und iPod touch zur Verfügung stehen. In unserer Meldung erfahren Sie, warum sich Mozilla mit der Veröffentlichung des Browsers für die iOS-Plattform von Apple besonders schwer tut.

Der Firefox-Browser kommt auf das iPhone Der Firefox-Browser kommt auf das iPhone
Foto: teltarif.de
Vor einigen Jahren bot Mozilla für das Apple iPhone mit Firefox Home eine App an, die es ermöglicht hat, im Browser am Desktop gespeicherte Lesezeichen auch am Smartphone zu nutzen. Einen vollwertigen Browser für die iOS-Plattform lehnte das Unternehmen dagegen stets ab, da es nicht möglich sei, die Rendering- und JavaScript-Engines von Firefox auf der mobilen Plattform zu verwenden. Außerdem sei es nicht möglich, einen alternativen Browser als Standard-Programm für den Internet-Zugang auf dem Apple-Smartphone, -Tablet bzw. -Multimedia-Player zu verwenden.

Nun will es Mozilla aber doch mit einem Browser für die iOS-Plattform versuchen, auch wenn sich an den Konditionen für externe Entwickler in diesem Bereich nicht viel geändert hat. So sagte Lukas Blakk, Firefox Release Manager von Mozilla, in einem Tweet, man müsse dort mit seinen Produkten sein, wo die Nutzer seien. Also werde Mozilla Firefox für iOS bringen. Einen Zeitplan für die Umsetzung des ehrgeizigen Plans nannte Blakk indes nicht.

Der Firefox-Browser kommt auf das iPhone Der Firefox-Browser kommt auf das iPhone
Foto: teltarif.de
Bislang erfreut sich Firefox neben dem Desktop unter anderem auch bei Nutzern von Android-Smartphones einer gewissen Beliebtheit. Für Windows Phone und Blackberry 10 ist der Browser aber ebenfalls noch nicht verfügbar. Nachdem sich iOS hinter Android als Nummer zwei unter den mobilen Betriebssystemen etabliert hat, sieht Mozilla aber offenbar nun den Bedarf, hier tätig zu werden und auch die Restriktionen durch Apple zu akzeptieren.

Chrome und Opera schon lange für Apple iPhone verfügbar

Google bietet seinen Chrome-Browser schon seit geraumer Zeit neben der eigenen Android-Plattform auch für das iOS-Betriebssystem an und verwendet dabei die von Apple bereitgestellten Rendering- und JavaScript-Engines. Das ist beim ebenfalls für iOS verfügbaren Opera-Browser nicht erforderlich, da der norwegische Anbieter diese Funktionen serverbasiert ausführt. Opera ist neben iOS und Android zudem auch für Windows Phone erhältlich.

Android-Nutzer haben die Möglichkeit, einen beliebigen Browser zum Standard-Programm für die Anzeige von Webseiten zu machen. Das ist bei iPhone, iPad und auch Windows Phone derzeit nicht möglich. Wird also beispielsweise ein Link in einer E-Mail angeklickt, so öffnet sich auf dem iPhone stets der vorinstallierte Safari-Browser, während die Webseite auf einem Windows Phone mit dem Internet Explorer dargestellt wird.

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