Motorola-Hoffnung

Motorola Razr 2019: "Budget"-Falt-Handy kommt im Herbst

In puncto Hard­ware soll das Razr 2019 tiefer als die Konkur­renz stapeln, dafür aber auch deut­lich weniger kosten. Die Markt­einfüh­rung könnte nach Galaxy Fold und Mate X statt­finden.
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Diesen Herbst wird mit den ersten falt­baren Smart­phones von Samsung und Huawei eine neue Marsch­rich­tung in der Mobil­funk­land­schaft einge­schlagen, doch die Konkur­renz, etwa in Form von Moto­rola, schläft nicht. Die bekannte Handy­marke soll unter der Führung von Lenovo ein Moto­rola Razr 2019 mit flexi­blem Bild­schirm hervor­bringen. Bran­chen­kenner gehen davon aus, dass dieses Telefon im November erscheinen könnte. Auch zahl­reiche Spezi­fika­tionen wurden von der Gerüch­teküche bereits zusam­menge­tragen. So soll das Display mit 2142 x 876 Pixel auflösen und eine abso­lute High-End-CPU wird nicht erwartet.

Moto­rola Razr 2019: Lenovo lässt Platz­hirschen den Vortritt

Ein Prototyp-Display von Sharp in der Machart des Razr 2019Ein Prototyp-Display von Sharp in der Machart des Razr 2019 Im September errei­chen das Samsung Galaxy Fold und das Huawei Mate X den Markt, für andere Hersteller wird es deshalb in diesem Zeit­raum schwer, die Aufmerk­samkeit auf sich zu lenken. Entspre­chend gehen die Smart­phone-Experten von PhoneArena von einer Veröf­fent­lichung des Razr 2019 am Ende des Herbsts aus. Die 1500 US-Dollar betra­gende UVP scheint immer noch realis­tisch zu sein, was das falt­bare Moto­rola-Handy als eine Art Budget-Vari­ante der Fold­able-Sparte posi­tionieren würde. Schließ­lich soll das Galaxy Fold 2000 und das Mate X sogar 2300 Euro kosten. Bedingt durch die Ersparnis wird es keine kompro­miss­lose Ober­klasse-Hard­ware im Moto­rola Razr 2019 geben. Einen Snap­dragon 855+ und ein QHD+-Display halten Bran­chen­insider für ausge­schlossen. Der Haupt­bild­schirm würde 6,2 oder 6,5 Zoll messen und eine Full-HD-ähnliche Auflö­sung im 22:9-Format bieten. Das 4:3-Außen­display wird mit 800 x 600 Pixel erwartet.

Zunächst kleiner Release

Motorola Razr V4

Das Unter­nehmen Kolon wird die fest ange­brachte Schutz­folie für die flexible Anzeige des Razr 2019 bereit­stellen. Auch Huawei und Samsung beziehen diese Sicher­heits­maßnahme vom südko­reani­schen Plastik-Spezia­listen. Zunächst sollen 200 000 Moto­rola-Fold­ables mit diesem Schutz­film ausge­stattet werden und in den Verkauf kommen. Das bieg­same OLED-Panel stammt vom chine­sischen Konzern AUO. Ein starres Außen­display ermög­licht – ähnlich dem eben­falls nach innen falt­baren Galaxy Fold – den Betrieb im zusam­menge­klappten Zustand. Der Vertrieb des Razr  2019 erfolgt zunächst ausschließ­lich über den US-ameri­kani­schen Netz­betreiber Verizon. Bei einem Erfolg dürfte das falt­bare Telefon sicher­lich auch in anderen Ländern verkauft werden.

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