Ausprobiert
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Mit dem Moto Z2 Play bietet die Lenovo-Marke Motorola ein solides Smartphone der gehobenen Mittelklasse an. Es kostet 499 Euro (UVP) und will vor allem mit einem ganz besonderen Feature Käufer locken: Das magnetische Modul-System. Darüber lassen sich zusätzliche Mods einfach anklippen. Im Test des Moto Z2 Play haben wir das modulare System, die Leistung, das Display und vieles mehr ausprobiert. Kann das Smartphone überzeugen?

Einrichtung langatmig; flotter Fingerabdruckscanner

Motorola Moto Z2 Play
In unserem Unboxing des Motorola Moto Z2 Play sind wir bereits auf das Design, die Verarbeitung und einige Moto Mods eingegangen. Nun geht es um die Einrichtung und die Beschaffenheit des Gehäuses und der Tasten des Moto Z2 Play. Die Erst­einrichtung verlief im Test ohne Probleme, war aber sehr langatmig: So musste man sich von der WLAN-Einrichtung bis zu der Konfigurierung eines Motorola-Nutzer-Kontos über mehrerer Seiten durchhangeln.
Fingerabdruckscanner des Moto Z2 Play im Test
Fingerabdruckscanner des Moto Z2 Play im Test
Immerhin hat man die Auswahl, ob man den Finger­abdruck­scanner gleich oder zu einem späteren Zeitpunkt einrichten möchte. Wir haben uns dazu entschieden, diesen Punkt gleich durch­zuführen. Der Fingerprint-Sensor ist im Home-Button unterhalb des Displays integriert. Im Test wurde unser Zeigefinger aus fast allen Richtungen eingelesen. Bis zu fünf weitere Finger­abdrücke lassen sich abspeichern. Zudem waren 8 von 10 Entsperr­versuchen erfolgreich.
Das magnetische Modul-System ist leicht abnehmbar, sitzt aber dennoch fest genug
Das magnetische Modul-System ist leicht abnehmbar, sitzt aber dennoch fest genug

Modulares System, das funktioniert

Zum Moto Z2 Play haben wir auch eine aufklippbare Rückseite erhalten. Durch das magnetische System lässt sich diese einfach anklippen und auch wieder abnehmen. Im Test hat die Abdeckung für die Rückseite problemlos gehalten und ist auch nicht verrutscht. Neben der Möglichkeit, die Rückseite individuell anzupassen, lassen sich auch richtige Module für Kamera, Sound und Co. anschließen. In einer separaten Meldung erfahren Sie, warum die Moto Mods bislang das wirklich funktionierende Modul-System sind.

Mehrere magnetische Elemente sorgen beim Moto Z2 Play für ein leichtes Anklippen des Moduls
Mehrere magnetische Elemente sorgen beim Moto Z2 Play für ein leichtes Anklippen des Moduls

Wasserabweisend, aber nicht wasserfest!

Die Verarbeitung des Gehäuses ist einwandfrei, die Tasten haben einen angenehmen Druckpunkt und wackeln und auch nach längerer Nutzung nicht. Die matte Oberfläche des Metall- und Kunststoff-Gehäuses gefällt, da dieses nicht für Finger­abdrücke anfällig und dadurch griffiger ist.

Separate Tasten für die Lautstärkeregelung
Separate Tasten für die Lautstärkeregelung
Im Lieferumfang liegt auch eine magnetische Schutzhülle für die Rückseite bei. Dieser lässt sich schnell und einfach anklippen. Allerdings benötigt es ein wenig Kraft, um diesen Schutz wieder zu entfernen, trotzdem sitzt alles fest genug, damit das modulare System zusammenhält. Löblich ist die wasserabweisende Nanobeschichtung, dank dieser lässt sich das Smartphone auch bei schwachem Regen gefahrlos verwenden – dies klappte im Test einwandfrei. Aber Achtung: Eine IP-Schutzklasse bietet das Moto Z2 Play nicht. Für etwaige Schäden durch Wasser oder sonstige Flüssigkeiten gibt es keine Garantie. Lenovo betont: "etwa bei versehentlichem Verschütten, Wasserspritzern oder leichtem Regen. Das Gerät darf nicht in Wasser bzw. andere Flüssigkeiten eingetaucht oder Wasserdruck ausgesetzt werden; nicht wasserdicht."

Auf der zweiten Seite unseres Tests lesen Sie, ob das 5,5-Zoll-Display des Moto Z2 Play im Test etwas taugt und wie es in puncto Leistung abschneidet.

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