Flexibles Smartphone

Motorola arbeitet an faltbarem Smartphone - RAZR-Revival?

Lenovos Tochterfirma Motorola Mobility widmet sich derzeit ebenfalls der Forschung an einem faltbaren Smartphone. Erste Patentskizzen zeigen, wie das Produkt aussehen könnte.
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Motorola Mobility könnte die Produktbezeichnung RAZR in Zukunft in Verbindung mit einem faltbaren Smartphone wieder einführen. Bei der US-amerikanischen Patentbehörde USTPO tauchte jüngst ein Dokument auf, das ein Telefon der Lenovo-Tochter mit flexiblem Bildschirm zeigt. Wie damals schon die meisten RAZR-Modelle handelt es sich hierbei um ein Klapphandy (Clamshell). Das auf den Patentskizzen demonstrierte Mobilgerät verfügt über ein aufwendig konstruiertes Scharnier in der Mitte. Die Rückseite des Smartphones erinnert etwas an die ersten Moto-X-Modelle.

Patentskizze eines faltbaren Motorola-Smartphones
Patentskizze eines faltbaren Motorola-Smartphones

Auch Motorola knickt das Smartphone

Samsung, Apple, Huawei, LG, Xiaomi, Oppo, Google und Microsoft, sie alle arbeiten an faltbaren Handys. Ein besonders populäres Exemplar der Gattung Clamshell war das Motorola RAZR, das bald eine Rückkehr bekommen könnte. Auf dem MWC im Februar 2018 wurde Lenovos CEO Yang Yuanqing bereits von Tech Radar gefragt, ob es für die populäre Marke ein Comeback gibt. "Mit neuen Technologien, insbesondere faltbaren Displays, denke ich, dass Sie mehr und mehr Innovationen unseres Smartphone-Designs sehen werden.", entgegnete die Führungskraft. Eine eindeutige Bestätigung für ein RAZR-Revival ist das freilich nicht, jedoch wurde es auch nicht verneint. Das am 31. Mai bei der USTPO eingereichte und am 21. August veröffentlichte Patent zeigt jedenfalls ein klappbares Handy mit auffälligem Scharnier. Mit dem Gelenk wird das Telefon etwas in die Breite gezogen, es hält aber sicherlich auch häufiges Auf- und Zuklappen aus.

Das Motorola-Klapphandy im geschlossenen Zustand
Das Motorola-Klapphandy im geschlossenen Zustand

Weitere Impressionen vom faltbaren Motorola-Handy

Motorola Mobility schildert detailliert, an welcher Stelle welche Komponente des Smartphones sitzt. Im aufgeklappten Zustand erhält der Nutzer ein großes, in die Länge gezogenes Display. Dank flexibler Bauweise wird die Anzeige durch keinen Balken getrennt, wie es beispielsweise beim ZTE Axon M der Fall ist. Die Rückseite wartet mit einer Hauptkamera und einem Fingerabdrucksensor oder Motorola-Logo auf, beide in jeweils gleichgroßen runden Elementen eingefasst. Ein Lautsprecher ist ebenfalls auf der hinteren Ansicht erkennbar. Das Patent wurde von MobielKopen (via GSMArena) entdeckt. Sie können unter diesem Link das komplette Dokument im PDF-Format betrachten.

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