Flexible Smartphones

Motorola über Foldables: Kommt das Razr V4 im Sommer?

Zwar stellte Motorola Mobility kein flexibles Smartphone auf dem MWC vor, dennoch könnte ein entsprechendes Produkt schon bald veröffentlicht werden. Ein Mitarbeiter deutet einen zeitnahen Release an.
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Nach dem Royole Flexpai, dem Galaxy Fold und dem Mate X könnte das als Razr V4 oder Razr 2019 gehan­delte Moto­rola-Falt-Smart­phone im Anschluss an diese den Endkunden errei­chen. In einem Inter­view deutete Dan Dery, Vize­prä­si­dent der Abtei­lung Global Product von Lenovos Toch­ter­firma, ein entspre­chendes Vorhaben an. Man wolle nicht später als alle anderen mit einem solchen Mobil­gerät auf den Markt kommen. Nach außen falt­bare Modellen wie das Huawei Mate X betrachtet Dery skep­tisch, weil das flexible Display sehr empfind­lich sei.

Feiert das Razr bald sein Comeback?
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Moto­rola Mobi­lity bestä­tigt erneut sein Falt-Handy

Motorola RAZR

In einem Gespräch mit engadget kamen Moto­rola Mobi­litys Gedan­ken­gänge bezüg­lich Tele­fonen mit flexi­blen Anzeigen ans Tages­licht. „Wir haben vor langer Zeit mit der Arbeit an falt­baren Smart­phones begonnen“, versi­chert Dery der US-ameri­ka­ni­schen Technik-Webseite. „Wir haben keine Inten­tion, damit später als alle anderen auf den Markt zu kommen“, gibt die Moto­rola-Mobi­lity-Führungs­kraft außerdem zu Proto­koll. Engadget vermutet durch das Inter­view, welches sich teils „wie ein Blick durch einen leichten Nebel“ anfühlte, eine Veröf­fent­li­chung des Fold­able im Sommer. Außerdem könnte das Telefon mit Razr-artigem Design und langem, bieg­samem Bild­schirm tatsäch­lich die Ambi­tion des Herstel­lers sein. Dery umschreibt nach außen falt­bare Vari­anten wie das Mate X und das Royole Flexpai als die „schönste und reinste“ Umset­zung, sein Unter­nehmen verfolgt diesen Ansatz aber nicht. Aufgrund der Fragi­lität solcher Displays habe Moto­rola einen anderen Weg finden müssen.

Auch Moto­rola will seinen Screen schützen

Samsungs Galaxy Fold wirkt von außen zwar etwas klobig, der Bild­schirm ist im Inneren aber gut geschützt. Das Razr V4, Razr 2019 oder wie das finale Produkt heißen mag, verfolgt eine ähnliche Philo­so­phie. „Wir haben Plastik-OLED-Geräte mit einer Plas­tik­folie darauf getestet“, führt Dery aus und zieht einen Vergleich mit der Bauweise des Mate X. „Wenn man diese Art Display mit dem Finger­nagel berührt, zerkratzt man es. Es hat ein kurzes Leben und beginnt bereits am Tag des Auspa­ckens zu sterben. Aber es ist schön. An diesem ersten Tag ist es schön.“, beschreibt der Moto­rola-Mitar­beiter. „Deswegen beab­sich­tigen wir nicht, das Display außen anzu­bringen. Mit den Kratzer-Problemen, die Ihnen bevor­stehen, werden Sie bald etwas haben, das sehr schnell unbrauchbar ist.“, merkt Deryl des Weiteren an. Doppelt falt­bare Smart­phones, wie beispiels­weise Xiaomi sie erforscht, sind für Moto­rola Mobi­lity eben­falls inter­es­sant.

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