5G-Flunder

Dünnes 5G-Handy: Motorola Edge 30 landet in Deutschland

Ab morgen erhalten Inter­essenten eines Mittel­klasse-Smart­phones mit dem 450 Euro kostenden Moto­rola Edge 30 eine weitere Option. Beson­ders das Display wirkt viel­ver­spre­chend.

Deutsch­land erhält ab dem 28. April mit dem Moto­rola Edge 30 einen attrak­tiven Vertreter der Smart­phone-Mittel­klasse. Dabei erbt das mit 450 Euro deut­lich kosten­güns­tigere Modell einige Schman­kerl des knapp 800 Euro (UVP) teuren Edge 30 Pro.

Ein rasantes 144-Hz-Display dürfte Mobile-Gamer erfreuen und zudem für butter­wei­ches Scrollen sorgen. Die Triple-Kamera, inklu­sive optisch stabi­lisierter 50-Mega­pixel-Weit­winkel-Einheit, borgt sich das Handy eben­falls vom großen Bruder. Gespart wurde unter anderem am Chip­satz, welcher in Form des Snap­dragon 778G+ 5G aber immer noch flott genug werkelt.

Moto­rola Edge 30 landet in Deutsch­land

Das Moto Edge 30 in voller Pracht Das Moto Edge 30 in voller Pracht
Bild: Motorola Mobility

Motorola Edge 30

Ab dem morgigen Donnerstag, dem 28. April 2022, feiert das Moto­rola Edge 30 hier­zulande sein Debüt. Die UVP lautet 450 Euro. Womög­lich unter­bieten diverse Händler diese Preis­emp­feh­lung. Manchmal sind Smart­phones auch etwas früher in den Online­shops vertreten. Wir wurden aller­dings noch nicht fündig. Inso­fern bleibt es abzu­warten, ob sich die Verkäufer an der UVP orien­tieren. Das nach IP52 gegen Spritz­wasser geschützte Handy wird in den Farben Grau („Meteor Grey“), Grün („Aurora Green“) und Silber („Super­moon Silver“) erhält­lich sein.

Mit einer Dicke von ledig­lich 6,8 mm sei das Edge 30 das bislang dünnste 5G-Handy. Das Pro-Modell geneh­migt sich 8,8 mm. Auch beim Gewicht ist das Edge 30 mit 155 g gegen­über dem 196 g schweren Schwes­ter­modell im Vorteil. Die schlanke und leichte Bauweise dürfte teil­weise aus den Hard­ware-Anpas­sungen resul­tieren.

Ein 450-Euro-Mobil­gerät kann eben nicht dieselben Spezi­fika­tionen wie ein 800-Euro-Mobil­gerät aus glei­chem Hause haben. Anstatt 6,7 Zoll misst das Display des Edge 30 (AMOLED, 2400 mal 1080 Pixel) 6,5 Zoll. Ferner wurde der High-End-Chip­satz Snap­dragon 8 Gen 1 durch das Mittel­klasse-SoC Snap­dragon 778G+ 5G ersetzt.

Was bietet das Moto­rola Edge 30 sonst noch?

Die drei rück­sei­tigen Haupt­kameras der Pro-Ausgabe finden sich auch beim Stan­dard­modell wieder. Es gibt also Weit­winkel (50 MP, Blende f/1.8, opti­scher Bild­sta­bili­sator), Ultra­weit­winkel (50 MP, Blende f/2.2) und Tiefen­sensor (2 MP, Blende f/2.4). Auf ein Tele­objektiv müssen Hobby-Foto­grafen verzichten.

Die Selfie-Knipse wurde von 60 Mega­pixel auf 32 Mega­pixel herun­ter­geschraubt. An Konnek­tivität gibt es 5G, LTE, Wi-Fi 6e, NFC, Blue­tooth 5.2, GPS, einen seit­lichen Finger­abdruck­sensor und USB C. Der 4200 mAh messende Akku des Edge 30 lässt sich mit 33 W laden. Die Spei­cher sind mit 128 GB (Flash) und 8 GB (RAM) dimen­sio­niert.

Wenn es etwas güns­tiger sein soll: Das neue Moto­rola G52 kostet 250 Euro.

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