Übereifriges Amazon

Motorola Moto Z4: Hands-on-Videos dank Amazon-Panne

Auf die Präsen­tation der Moto-Z4-Serie müssen wir noch warten, auf erste hand­feste Impres­sionen des Stan­dard­modells aufgrund eines vorzei­tigen Versands hingegen nicht.
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Dass Produkt­seiten unver­öffent­lichter Smart­phones früh­zeitig bei Online­shops auftau­chen, ist nicht außer­gewöhn­lich, im Falle des Moto­rola Moto Z4 wurde das Mobil­gerät aber auch vorab verschickt. Zumin­dest eine kleine Käufer­zahl hat das Smart­phone bereits von Amazon erhalten, darunter ein US-Ameri­kaner, der nun fleißig YouTube-Videos mit Impres­sionen anfer­tigt. Die Verar­beitung, das Gewicht und die Alltags­perfor­mance seien gelungen, von der 48-Mega­pixel-Kamera habe er sich jedoch mehr verspro­chen. Zum Liefer­umfang des Moto Z4 gehört übri­gens auch das Modul Moto 360 Camera.

Das Moto Z4 sieht durchaus modern aus
Das Moto Z4 sieht durchaus modern aus

Moto Z4 in freier Wild­bahn gesichtet

Die offi­zielle Vorstel­lung des Smart­phone-Trios Moto Z4, Moto Z4 Play und Moto Z4 Force steht noch aus, erst­genannte Vari­ante wurde aller­dings nun schon voll­ständig enthüllt. Amazon ist ein Patzer unter­laufen, den die Lenovo-Tochter Moto­rola Mobi­lity nicht beson­ders amüsant finden dürfte. Das Mittel­klasse-Telefon Moto Z4 ist bereits jetzt schon in den Händen mancher Konsu­menten. Schlecht für den chine­sischen Hersteller, gut für die Smart­phone-Fans, denn ein Käufer kreierte zwei aufschluss­reiche Hands-on-Videos.

JETFIRE007 nennt sich der stolze Besitzer des Moto Z4, der inner­halb eines fünf­minü­tigen Clips seine ersten Eindrücke schil­dert. Von Optik und Haptik ist der YouTuber sehr angetan, doch nach mehreren Aufnahmen mit der rück­seitigen Haupt­kamera hält sich die Begeis­terung im Rahmen. Auch schließen die Moto Mods genannten, magne­tisch haftenden Module nicht bündig, was aber ein Fehler an seinem Exem­plar sein könnte. Der Bild­schirm sei hingegen „fantas­tisch“.

Weitere Eindrücke des Moto Z4

Kamera-Optionen des Moto Z4
Kamera-Optionen des Moto Z4
Die häufig auftre­tende Ernüch­terung bezüg­lich In-Display-Finger­abdruck­sensoren stellt sich bei JETFIRE007 nicht ein. Das opti­sche Modul scheint seine Arbeit zuver­lässig zu verrichten. Eben­falls inter­essant sind die verschie­denen Kame­raein­stel­lungen des Moto  Z4. So werden bei der 48-Mega­pixel-Auflö­sung 12 Mega­pixel große Fotos via Pixel-Binning kreiert, der nied­rigste Para­meter stellt 19,7 Mega­pixel dar, was effek­tiven 4,9 Mega­pixeln entspricht. Auch bei der 25-Mega­pixel-Selfie-Knipse werden vier Bild­punkte zu einem zusam­menge­fasst. Als Chip­satz nutzt das Moto Z4 den Qual­comm Snap­dragon 675, der mit acht CPU-Kernen und mit einer maxi­malen Takt­rate von 2 GHz aufwartet.
Bei einem Bench­mark-Vergleich zieht das SoC gegen­über den Artver­wandten Moto Z Force (Snap­dragon 820) und Moto Z2 Force (Snap­dragon 835) den Kürzeren.
Allzu beeindruckend ist die Performance des Moto Z4 nicht
Allzu beeindruckend ist die Performance des Moto Z4 nicht
Abge­sehen von fordernden Mobile-Games sollte die Perfor­mance aber für die meisten Anwen­dungs­gebiete ausrei­chen. (via TechRadar)
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