Sparschwein schonen

Motorola Moto G22: Einsteigerklasse für Preisbewusste

Wer nach einem erschwing­lichen Handy oder einem Zweit­gerät sucht, könnte Gefallen am neuen Moto­rola Moto G22 finden. Android 12 ist bereits an Bord.

Es gibt inter­essanten Nach­schub in der Smart­phone-Einstei­ger­klasse: Moto­rola Mobi­lity hat das Moto G22 offi­ziell vorge­stellt. Ab Ende März ist das Budget-Mobil­gerät hier­zulande für einen Preis von 169,99 Euro erhält­lich. Für diese Summe erhalten Käufer ein Android-12-Handy mit 6,5 Zoll messendem Display, welches Inhalte mit 90 Hz aktua­lisiert.

Der 5000 mAh umfas­sende Akku dürfte für eine lange Bereit­schafts­zeit sorgen. Hobby-Foto­grafen finden eine viel­sei­tige Quad-Kamera vor. Der Hersteller bezeichnet das Gehäuse als wasser­abwei­send, eine IP-Zerti­fizie­rung gibt es aber nicht. Audio­phile können von der 3,5-mm-Kopf­hörer­buchse Gebrauch machen.

Moto­rola Moto G22 landet in Deutsch­land

Das Moto G22 in Schwarz Das Moto G22 in Schwarz
Bild: Motorola Mobility

Motorola Moto G22

Der Preis­bereich unter­halb von 200 Euro ist hart auf dem Smart­phone-Markt umkämpft. Beson­ders inter­essant sind solche Mobil­geräte für Spar­füchse, Einsteiger und Jugend­liche. Durch das Moto G22 hat diese Klientel ab Ende des Monats einen weiteren Kandi­daten für den (virtu­ellen) Einkaufs­korb. Optisch weiß der schmale Rahmen um das Display zu gefallen, die Anzeige nimmt 84 Prozent der Front ein. In ihr befindet sich ein Kamera-Loch, in das ein 16  Mega­pixel auflö­sendes Modul einge­lassen wurde. Für Schnapp­schüsse stehen hinten Weit­winkel (50 MP, Blende f/1.8), Ultra­weit­winkel (8 MP, Blende f/2.2), Makro und Tiefen­sensor (jeweils 2 MP) zur Verfü­gung.

Der IPS-Bild­schirm des Moto G22 ist mit 6,5 Zoll ausrei­chend dimen­sio­niert und besitzt eine Aktua­lisie­rungs­rate von guten 90 Hz. Aller­dings ist das Display mit 1600 mal 720 Pixel (HD+) nicht beson­ders hoch­auf­lösend. Eben­falls etwas ernüch­ternd fällt der Chip­satz aus. Vom MediaTek Helio G37 sollten Käufer des Moto G22 keine allzu hohe Perfor­mance erwarten. Viel­ver­spre­chend wirkt der 5000 mAh messende Akku. An Spei­cher inte­grierte die Lenovo-Tochter 64 GB Flash (erwei­terbar per microSD) und 4 GB RAM.

Konnek­tivität des Moto­rola Moto G22

Das Moto G22 in voller Pracht Das Moto G22 in voller Pracht
Bild: Motorola Mobility
Beim Funk­fuhr­park sind alle wich­tigen Schnitt­stellen an Bord. Von LTE bis zu Dual-Band-WLAN (802.11ac) über Blue­tooth 5.2 bis zu NFC. GPS für die Stand­ort­bestim­mung und Navi­gation sowie USB Typ C zum Aufladen des Smart­phones und der Verbin­dung mit dem PC sind eben­falls vorhanden.

Für die nötige Sicher­heit sorgt ein seit­lich ange­brachter Finger­abdruck­sensor. Selbst­redend ist auch das Moto G22 Dual-SIM-fähig, in Form von zwei  dedi­zierten Nano-SIM-Schächten. Entspre­chend gibt es einen sepa­raten Schacht für die microSD-Karte.

Wenn Sie eher ein Ober­klas­semo­dell bevor­zugen, Moto­rola bringt bald das Moto Edge 30 Pro auf den Markt.

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