Überblick

Die Streaming-Optionen der Netzbetreiber im Vergleich

Telekom und Voda­fone bieten spezi­elle Strea­ming-Optionen, bei o2 sind die aktu­ellen Tarife eben­falls für Strea­ming opti­miert. Wir fassen die Netz­betreiber-Ange­bote zusammen.
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Immer mehr Smart­phone- und Tablet-Besitzer wollen ihre mobilen Endge­räte auch für Musik- und Video­strea­ming nutzen. Spotify und Apple Music, Netflix und DAZN erfreuen sich auch unter­wegs einer großen Beliebt­heit, um die Lieb­lings-Play­list zu hören, um eine Serie anzu­sehen oder (ggf. über einen Live-TV-Dienst im Internet) mit der Lieb­lings­mann­schaft in Bundes­liga oder Cham­pions League mitzu­fiebern.

Tech­nisch funk­tioniert das in allen deut­schen Netzen mitt­lerweile sehr gut, wenn LTE-Empfang zur Verfü­gung steht, was selbst abseits der Ballungs­zentren mitt­lerweile vieler­orts der Fall ist. Aller­dings gilt es auch, den Daten­verbrauch im Auge zu behalten. Vor allem beim Video­strea­ming werden große Daten­mengen über­tragen. So mancher Handy­tarif stößt dabei schnell an seine Grenzen.

Details zu den Streaming-Optionen der NetzbetreiberDetails zu den Streaming-Optionen der Netzbetreiber Die Mobil­funk-Netz­betreiber haben mitt­lerweile Optionen im Angebot, mit denen sich das Daten­volumen speziell beim Strea­ming sparen lässt. Aller­dings sind dabei einige Beson­derheiten zu beachten und die Features sind längst nicht für alle Kunden bzw. Tarife verfügbar. Wir haben uns einen Über­blick verschafft und berichten nach­folgend über die Optionen, die Telekom, Voda­fone und o2 ihren Kunden offe­rieren.

Telekom: StreamOn kostenlos für MagentaMobil-Tarife

Die Deut­sche Telekom bietet mit StreamOn ein soge­nanntes Zero-Rating-Modell an. Sprich: Der Daten­verbrauch, der anfällt, wenn ein in der gebuchten Option enthal­tener Dienst genutzt wird, belastet das Inklu­sivvo­lumen des Tarifs nicht. Hat der Kunde seine Inklu­sivleis­tung verbraucht, so greift die Dros­selung der Internet-Perfor­mance aber auch beim Versuch, StreamOn-Dienste zu nutzen.

Star­tete StreamOn im April 2017 zunächst für Audio- und Video­strea­ming, so gibt es die Zero-Rating-Optionen mitt­lerweile auch für Gaming und für die Nutzung von Messen­gern und sozialen Netz­werken. Dabei ist die Buchung in den meisten Tarifen kostenlos, wie Sie auch der Tabelle, die wir in diesem Ratgeber einge­bunden haben, entnehmen können. Ledig­lich die Option für Social&Chat ist in den "klei­neren" Verträgen aufpreis­pflichtig.

Strea­ming-Optionen bei der Telekom

  Telekom
StreamOn Gaming StreamOn Music StreamOn Music&Video StreamOn Social&Chat
Grund­gebühr 0,00 0,00 0,00 0,00 4,95
Lauf­zeit keine, täglich kündbar
Tarife MagentaMobil:

FamilyCard:
MagentaMobil:

FamilyCard:
MagentaMobil:

FamilyCard:
MagentaMobil:

FamilyCard:
MagentaMobil:

FamilyCard:
Max. Down- / Upstream
(in MBit/s)
300 / 50
Dros­selung 1)
(in kbit/s)
64 / 16
Weitere Infor­mationen
Daten-Flat für 39 Gaming-Dienste 260 Musik- und Audio-Strea­ming Dienste 385 Musik- und Video-Strea­ming Dienste 10 Messa­ging-Dienste
ausge­wählte Dienste 2) Harry Potter Wizard Unite, Asphalt 9, Fort­nite, Fifa Mobile Apple Music, Amazon Music, Deezer, Soundcloud, Spotify, Tidal, Radioplayer.de etc. Amazon Prime Video, DAZN, Netflix, Sky, Twitch Face­book, Insta­gram, Snap­chat, Tele­gram, Tinder, Twitter, Twitch, WhatsApp, Youtube
Über­sicht über alle aktu­ellen Partner
Einschrän­kung Laden von Werbung oder sons­tigen (externen) Inhalten
- Laden von Covern, Werbung oder Spielen Sprach- und Video­tele­fonie
Roaming inner­halb der EU, EWR und Schweiz
Stand: November 2019. Preise in Euro.
1) Die Drossel gilt auch für die gebuchte Option, wenn das Daten­volumen durch nicht abge­deckte Dienste ausge­schöpft wurde.
2) Durch bestimmte Dienste fallen weitere Gebühren an.
Wichtig für den Nutzer ist es, zu bedenken, dass nicht auto­matisch jedes Webradio oder jeder Video­strea­ming-Dienst bei StreamOn Berück­sich­tigung findet. Das Zero Rating gilt nur für Part­nerdienste der Deut­schen Telekom. Bevor man ein bestimmtes Angebot nutzt, empfiehlt es sich, auf der Webseite des Netz­betrei­bers nach­zusehen, ob StreamOn auch wirk­lich greift. Zudem weist die Telekom darauf hin, dass immer die jeweils aktu­ellste Version der App des jewei­ligen Part­ners genutzt werden muss.

Auf Seite 2 lesen Sie, wie sich der Voda­fone Pass von StreamOn unter­scheidet und wie o2 Kunden bedient, die Strea­ming im Mobil­funk­netz nutzen möchten.

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