Starter

Einsteigertarife der Mobilfunk-Netzbetreiber

Einsteiger-Tarife stellen den Übergang zwischen Prepaid- und Flatrate-Tarifen dar. Eine Übersicht über die Einsteiger-Tarife der drei Netzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica (o2) finden Sie in unserem Ratgeber.
AAA
Teilen (1)

Einsteiger-Tarife der NetzbetreiberEinsteiger-Tarife der Netzbetreiber Neben voll­wertigen Flatrate-Tarifen bieten die Mobilfunk-Netzbetreiber auch sogenannte Einsteiger-Tarife an. Diese bieten im Vergleich zu den jeweiligen Standard-Tarifen für eine geringere monatliche Grund­gebühr, einige Inklusiv­leistungen, beispielsweise 100 monatliche Frei-Minuten und SMS, sowie eine kleines Daten­volumen. Nach Verbrauch der Inklusiv­leistung wird jede weitere Nutzung zusätzlich berechnet.

Diese Einsteiger-Tarife entstanden aus den früheren Privatkunden­tarifen, welche Mitte bis Ende der 1990er Jahre für Kunden auf den Markt gebracht wurden, die haupt­sächlich in der Frei­zeit - also abends und am Wochenende - telefonierten und nur gelegentlich zur damals teureren Geschäfts­zeit. In der Zeit von Smartphones und der über­wiegenden Nutzung von mobilem Internet kommt den Einsteiger-Tarifen mittler­weile eine andere Funktion zu. Sie stellen den Übergang zwischen einem Prepaid-Tarif und einem vollwertigem Flatrate-Angebot dar.

Vergleichen lohnt sich

Ob sich ein solcher Tarif lohnt, hängt letztendlich stark vom Telefonie- und Surf­verhalten des jeweiligen Nutzers ab. Vor allem die monatliche Daten­nutzung ist hierbei entscheidend. Diese kostet bei reinen Prepaid-Tarifen aktuell meist noch um die 0,24 Cent pro Megabyte und kann somit sehr schnell sehr teuer werden. Zu bedenken ist jedoch, dass ein Einsteiger-Tarif eine Mindest­vertrags­lauf­zeit hat, Prepaid-Offerten haben das nicht und bieten somit eine größere Flexibilität. Es ist daher wichtig, Angebote zu vergleichen, auch mit Tarifen der Prepaid-Discounter. Unser Handytarife-Vergleich findet die passenden Angebote für Sie.

Im Vergleich zu den Prepaid-Tarifen der Discounter bietet ein Tarif bei einem Mobilfunk-Netzbetreiber unter Umständen einen großen Servicevorteil. So kann der Kunde eine kostenlose Hotline nutzen oder sich in einem Shop vor Ort Hilfe holen. Diesen Service bieten Mobilfunk-Discounter oftmals nicht. Die Discounter sind meist nur über das Internet oder kosten­pflichtige Hotlines zu erreichen, Shops haben nur die wenigsten.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über ausgewählte, aktuelle Tarife in den Netzen von Telekom Mobilfunk, Vodafone und Telefónica.

Tarife der Telekom, Vodafone und Telefónica (o2)

  Telekom Vodafone Telefonica (o2)
Magenta Mobil S Easy S Blue Basic
Grundgebühr mit Handy 44,95 bis 54,95 1) 24,99 bis 44,99 2) 12,49 3)
Grundgebühr ohne Handy 34,95 19,99 9,99
Anschlusspreis 39,95 34,99 29,99
Mindestvertragslaufzeit 24 Monate
Telefonie  
Taktung 60/60
Inklusivminuten Flat 50
Festnetz 0,00 0,29
Mobilfunk 0,00 0,29
Anbieterintern 0,00
Mobilbox 0,00
SMS  
Inklusive Flat - 200
Preis pro SMS - 0,099 0,19
Mobiles Internet  
Breitbandtechnologie 4G/LTE 2G/3G 4G/LTE
Max. Downstream (MBit/s) 500 42,2 50
Max. Upstream (MBit/s) 50 21,6 32
Inklusivvolumen 2 GB 2 GB 200 MB
Taktung 1 kB 100 kB 10 kB
Datenautomatik Nein Abschaltbar Abschaltbar
Stand: Mai 2018, Preise in Euro
1) Die Grundgebühr erhöht sich im Vergleich zum Tarif ohne Handy je nach Modell um 10 Euro bis maximal 20 Euro pro Monat zzgl. einer Einmalzahlung ab 1 Euro.
2) Die Grundgebühr erhöht sich im Vergleich zum Tarif ohne Handy je nach Modell um 5,00 Euro bis maximal 25 Euro pro Monat zzgl. einer Einmalzahlung ab 1 Euro.
3) Die Grundgebühr erhöht sich im Vergleich zum Tarif ohne Handy je nach Modell um 2,50 Euro bis maximal 50 Euro pro Monat zzgl. einer Einmalzahlung ab 1 Euro.

Alle drei deutschen Netz­betreiber bieten natürlich auch voll­wertige Flatrate-Tarife an. Diese Tarife haben wir in einer Übersicht zusammen­gestellt und stellen diese dort ausführlicher vor. Handy-Tarife mit einer Homezone und zusätzlicher Festnetz­nummer sind ebenfalls gesondert auf einer eigenen Infoseite aufgeführt.

Vorsicht Kleingedrucktes

Neben hohen Minuten­preisen gibt es noch andere Kosten­risiken in Mobilfunk-Verträgen. Einige Hinweise, worauf Sie achten sollten, finden Sie auf einer eigenen Seite unter dem Stichwort Fußangeln.

Wer den Mobilfunk­anbieter wechseln will, muss übrigens auch nicht auf die gewohnte Ruf­nummer verzichten. In einem weiteren Ratgeber finden Sie Details zur Rufnummern-Portierung.

Teilen (1)