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Handyvertrag: So erkennen Sie Ihr Handynetz

Sie wissen nicht, in welchem Netz Ihr Handy­vertrag geschaltet ist? Wir geben Ihnen einige Tipps, wie Sie es heraus­finden können. Die Methoden sind kostenlos.
Von Thorsten Neuhetzki
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Nicht immer ist das eigene Handy­netz bekannt. Auch im Display des Handys steht es nicht, weil die Kennung vom Provider durch den eigenen Marken­namen ersetzt wurde. Doch wie findet man nun heraus, in welchem Netz der eigene Tarif geschaltet ist? Wir haben einige Tipps und Tricks zusam­menge­fasst.

Tipp 1: Die SIM-Karte

Welches Netz nutze ich?Welches Netz nutze ich? Die einfachste Methode, das verwen­dete Netz heraus­zufinden ist, auf die SIM-Karte selbst zu schauen. Manchmal ist hier das Netz zumin­dest als Kürzel vermerkt. Beispiels­weise steht auf Karten im Voda­fone-Netz oftmals VF oder auch noch D2, Karten im Telekom-Netz haben oftmals Telekom oder D1 aufge­druckt und so weiter. Doch ein Garant, das Netz heraus­zufinden, ist das nicht. So druckt Dril­lisch auf die meisten seiner Karten nur einen Zahlen­code, also die SIM-Nummer, nicht aber das Netz ab.

Tipp 2: Die Rufnummer

Wird eine Rufnummer vom Provider neu zuge­wiesen, so stammt sie originär aus dem Pool des jewei­ligen Netz­betrei­bers. Wer also beispiels­weise eine 0176-Nummer zuge­wiesen bekommt, kann sich derzeit sicher sein, dass diese im Netz von o2 geschaltet ist. Welche Netz­kenn­zahl zu welchem Netz gehört, erfahren Sie auf einer entspre­chenden Über­sichts­seite.

Wird eine bestehende Nummer zum neuen Anbieter mitge­nommen, ist es nicht möglich, diesen Trick anzu­wenden. Dann kann aber die Portie­rungs­daten­bank abge­fragt werden, in der alle Mobil­funk­rufnum­mern zusammen mit ihrem Netz einge­tragen sind. Diese Daten­bank ist notwendig, damit Anrufe in die rich­tigen Netze über­geben werden. Privat­kunden können diese auf verschie­denen Wegen über ihr Handy abfragen. Da der Weg sich je nach Netz unter­scheidet, ist dies jedoch nicht der geschick­teste Weg, wenn man sein eigenes Netz nicht kennt. Um dieses Problem zu umgehen, kann die aktu­elle Netz­zuge­hörig­keit der eigenen Rufnummer auf einigen, darauf spezia­lisierten Inter­netseiten wie Netz-Abfrage.de ermit­telt werden. Dazu muss ledig­lich die Rufnummer, um die es geht, in das dafür vorge­sehene Fenster einge­geben werden. Es ist jedoch zu beachten, dass solche Inter­netseiten nicht immer auf dem neuesten Stand und fehler­anfällig sind.

Tipp 3: Eine Android-App

Wird die SIM-Karte in einem Smart­phone verwendet, so können Apps auf dem Smart­phone Daten auslesen, die das Betriebs­system nicht von sich aus preis­geben möchte. Inter­essierte können durch diese Apps zahl­reiche Infor­mationen über die Netze gewinnen, etwa wie weit entfernt der Sender steht. Doch auch einfache Infor­mationen wie das verwen­dete Netz werden ausge­geben. Für Android gibt es beispiels­weise die App Network Signal Info. Sie gibt direkt auf der Start­seite das verwen­dete Netz aus.

Im Ideal­fall keine Verträge mit unbe­kanntem Netz abschließen

Dass ein Mobil­funk­netz vor Vertrags­abschluss nicht bekannt ist, sollte in jedem Fall die Ausnahme sein. In Groß­städten spielt es zwar faktisch keine Rolle, in welchem Netz der Kunde unter­wegs ist, doch gerade in länd­lichen Regionen unter­scheiden die Netze sich zum Teil noch deut­lich. Der Vertrags­abschluss sollte also nur dann erfolgen, wenn der Kunde mit dem verwen­deten Mobil­funk­netz einver­standen ist.

In unserem Tarif­vergleich finden Sie nicht nur die Tarife, die für Ihr Nutzungs­verhalten die güns­tigsten sind, sondern auch das jeweils verwen­dete Netz.

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