Netzabdeckung

Mobilfunkanbieter und Netzabdeckung: So können Sie vergleichen

Welches Netz ist das richtige für welche Anwendung? Wir zeigen, worauf Sie bei der Wahl des Netzes zwischen Telekom (T-Mobile), Vodafone und Telefónica (o2/E-Plus) achten sollten.
AAA
Teilen (110)

Mobilfunkanbieter und Netzabdeckung: So können Sie vergleichenMobilfunkanbieter und Netzabdeckung: So können Sie vergleichen Wer sich ein Handy und einen passenden Tarif zulegen will, kann sich über einen rasanten Preis­verfall bei Mobilfunk-Angeboten in den vergangenen Jahren freuen: Discounter locken mit günstigen Ent­gelten und zwingen die klassischen Anbieter ihrerseits zu Preis­reduzierungen. Doch bei der Suche nach einem neuen Handy-Tarif sollte nicht nur auf die Kosten geachtet werden - auch Netz­ausbau und Netz­abdeckung sind wichtig, damit wirklich Freude aufkommt. Wir zeigen Ihnen, auf was Sie achten sollten und wie Sie sich über den aktuellen Ausbau­stand bei der Telekom (vormals T-Mobile, auch D1-Netz genannt), bei Vodafone (früher als D2-Netz bezeichnet) und Telefónica (o2 bzw. Ex-E-Plus) informieren können.

Die Netzabdeckung

Die Karten zur
Netz­abdeckung
Einen ersten Überblick über die Netz­ver­sor­gung vor Ort liefern die Netz­abdeckungs­karten der Telekom, von Vodafone sowie Telefónica. In der neben­stehenden Box finden Sie Links zu den Karten der jeweiligen Anbieter auf deren Homepage.

Dabei besteht in puncto Handy-Telefonie bei der Grund­ver­sor­gung heutzutage nur noch an äußerst abgelegenen Orten ein Problem: Der GSM-Ausbau ist so weit fortgeschritten, dass bei allen Netz­betreibern eine nahezu bevölkerungs­deckende Versorgung besteht, und auch abseits bewohnter Gebiete ist die Versorgung in vielen Fällen noch gegeben. Trotzdem kann es vor allem in Gebäuden zu Empfangs­problemen kommen - hier hilft im Zweifel der Test mit einem Gerät von Freunden oder Bekannten.

Netzabdeckung und Netzverfügbarkeit: Das sollten Sie beachten

Beim Check der Netzabdeckung sollten Sie beachten: Natürlich ist nicht nur die Versorgung am eigenen Wohn­ort wichtig, sondern auch der Empfang an stark frequentierten Orten, denn das Handy wird natur­gemäß vor allem unterwegs genutzt. Die generelle Netzverfügbarkeit wiederum ist bei Telekom, Vodafone und Telefónica heutzutage kein Problem mehr. Allerdings stellt sich zunehmend die Kapazitätsfrage bei Datennetzen. Je nach Netz und Ort können UMTS und LTE stark überlastet sein, wenn die Anbieter Bedarf und Kapazität im Netz falsch einschätzen

National Roaming und Konsolidierung bei E-Plus und o2

Am 15. April 2015 startete nach der Übernahme von E-Plus durch Telefónica das National Roaming zwischen E-Plus und o2, wobei Telefónica mit einem schrittweisen Ausbau begann. Inzwischen sind die Netze zumindest aus Kundensicht zusammengelegt, es gibt statt zwei nur noch ein Netz, das aber zusammengenommen eine bessere Abdeckung hat, als die beiden alten Netze einzeln betrachtet. Telefónica muss - Stand Mitte 2017 - von den drei Netzbetreibern in der kommenden Zeit noch am meisten am Netz machen: Die Flächenabdeckung mit UMTS und LTE ist hier am schlechtesten.

Historie: o2 und das National Roaming

o2 (bzw. vormals Viag Interkom) setzte in seinen Anfangsjahren übrigens auf einen Trick, um seinen Handy-Kunden eine hohe Netz­abdeckung zu bieten: Dank eines Abkommens mit der Telekom bestand per so genanntem National Roaming die Möglichkeit, das damalige T-Mobile-Netz zu nutzen. War kein o2-Empfang gegeben, buchte sich das Handy automatisch ins Netz der Telekom ein.

Netzabdeckung und mobiles Internet

Was Sie in puncto Netz­wahl für die mobile Internet-Nutzung beachten sollten, erfahren Sie im Ratgeber zur Netzabdeckung für mobiles Internet. Darin zeigen wir Ihnen im Vergleich, was die Telekom, Vodafone und Telefónica in puncto Ausbau des Netzes zu bieten haben.

Teilen (110)

Meldungen zu Netzabdeckung

1 2 3 413 vorletzte