teltarif.de-Umfrage

Die meisten teltarif-Leser sind bei o2

In einer Disziplin stieß o2 die Telekom Deutschland vom Thron. Zudem konnten wir dank Ihrer Beteiligung die Teilnehmerzahl im Vergleich zur letzten Umfrage verdoppeln.
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Frau mit DiagrammDie teltarif.de-Umfrage zur mobilen Telefonie ist abgeschlossen. In den letzten eineinhalb Wochen haben wir unter unseren Leserinnen und Lesern die jährliche Befragung zur Sprachqualität bei der mobilen Telefonie durchgeführt. Wir danken allen 3615 Teilnehmern für das vollständige Ausfüllen des Fragebogens! Im Vergleich zur letzten Umfrage konnten wir damit die Zahl der Teilnehmer mehr als verdoppeln. Vielen Dank an Sie, unsere Leser, für die rege Teilnahme!

Über ein Drittel der ausgefüllten Fragebögen kam übrigens über unsere mobile Webseite, die wir in den letzten Monaten weiter verbessert hatten. Es besteht kaum ein Zweifel daran, dass die meisten Teilnehmer ein fortgeschrittenes Wissen zu Telekommunikationsthemen besaßen. 95 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich regelmäßig oder öfter informieren. Fast zwei Drittel sahen sich stets auf dem aktuellen Stand.

Erste Ergebnisse

Die Veröffentlichung der Auswertungen planen wir für Mittwoch, den 17. August, um die Mittagszeit herum. Diese News hier nutzen wir daher, um uns für die rege Teilnahme zu bedanken. Zwei interessante Ergebnisse wollen wir aber an dieser Stelle vorweg nehmen.

Verteilung auf die Netze

Netz Anteil
2015 2016
Telekom 31,7 31,6
Vodafone 22,2 23,0
E-Plus 20,8 11,5
o2 25,2 33,9
Angaben in Prozent
Wie Sie in der nebenstehenden Tabelle sehen, haben sich die Anteile der Telekom- und der Vodafone-Nutzer in unserer diesjährigen Befragung im Vergleich zum Vorjahr kaum bewegt. Der E-Plus-Anteil sank hingegen im gleichen Zeitraum stark um gut neun Prozentpunkte, während die Quote der o2-Nutzer unter den Befragten um fast neun Prozentpunkte zunahm.

Damit lag das o2-Netz in diesem Jahr unter den Befragten vorne. Letztes Jahr war es noch das Netz der Telekom. Bei den Nutzern unserer mobilen Webseite hatte das Telekom-Netz mit fast genau einem Drittel Anteil in diesem Jahr weiterhin die Oberhand. Das o2-Netz lag hier jedoch nur um Bruchteile dahinter.

E-Plus-Nutzer wandern ab

Die auffällige Nutzerwanderung vom E-Plus- ins o2-Netz ist sicherlich eine Folge der Übernahme von E-Plus durch Telefónica. Seit der Fusion hat die Zahl der im E-Plus-Netz geschalteten Tarife auf dem Markt abgenommen. Tarifwechsler und Neukunden stießen daher verstärkt auf Angebote im o2-Netz, die auf ihr Nutzungsprofil passten.

Andererseits gab es für viele Teilnehmer der Befragung vermehrt Gründe, sich dem o2-Netz zuzuordnen, obwohl ihre SIM-Karte im E-Plus-Netz geschaltet war. Denn im Zuge der Fusion von Telefónica mit E-Plus wurde das o2-Netz für E-Plus-Kunden zur Nutzung freigegeben (National Roaming) und das LTE-Netz von E-Plus abgeschaltet. Zudem migrierte Telefónica seit Anfang des Jahres viele E-Plus-Kunden in das o2-Buchungssystem. Diese Kunden bleiben zwar im E-Plus-Netz, sie sehen jedoch seit dem Umzug als Netzkennung "o2-de" bzw. im Fall von National Roaming "o2-de+". Nicht zuletzt erhalten viele E-Plus-Nutzer seit diesem Jahr ihre Rechnungen von o2 bzw. mussten sich im Falle von Problemen an die Kundenbetreuung von Telefónica wenden.

Kein Zukunftsmodell: Das Einfach-Handy

Netz Handy-Anteil
2015 2016
Telekom 12,8 13,5
Vodafone 10,9 9,0
E-Plus 20,3 13,3
o2 13,8 11,2
alle 14,2 11,6
Angaben in Prozent
Die Quote der Nutzer einfacher Handys war insgesamt auf dem Rückzug. Im E-Plus-Netz brach der Anteil um genau sieben Prozentpunkte ein. Einen leichten Anstieg gab es lediglich im Telekom-Netz. Hier war der Handy-Anteil mit 13,5 Prozent am größten bzw. am wenigsten klein.

Die Anteile von Freisprechanlagen und Headsets nahmen im Vergleich zum Vorjahr zu, wobei Freisprechanlagen sichtbar beliebter waren. Befragte im Telekom- oder Vodafone-Netz verwendeten Freisprechanlagen doppelt so oft wie Befragte im E-Plus-Netz, wie Sie im nachfolgenden Diagramm sehen.

Diagramm Smartphone- und Handy-Nutzung
Anteile Smartphone- und Handy-Nutzer 2016
In Hinsicht auf die Netzqualität lässt sich freilich aus diesen Zahlen noch keine Aussage treffen. Den Qualitäts- und Preis-Leistungssieger haben wir in unserer ausführlichen Auswertungsnews vorgestellt.
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