Netztest

Zusammenfassung: Mobiles Internet in den Handy-Netzen im Test

In den vergangenen Wochen haben wir wieder die deutschen Mobilfunknetze getestet. Lesen Sie heute eine Zusammenfassung unserer Ergebnisse. Dabei kam es uns auf den LTE-Ausbau und auf die Performance beim mobilen Internet-surfen an.
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In den vergangenen Wochen waren wir wieder unterwegs, um die vier deutschen Mobilfunknetze unter die Lupe zu nehmen. Erstmals haben wir dabei nicht auf ein einziges Endgerät gesetzt, sondern die SIM-Karten wechselweise gleich in drei verschiedenen Smartphones, dem Apple iPhone 5S, dem HTC One (M8) und dem Samsung Galaxy Note 3, betrieben.

Wie in den Vorjahren haben wir nicht starr nach Messwerten Ausschau gehalten, sondern darauf geachtet, in welchen Regionen welcher Netzstandard bei den einzelnen Betreibern verfügbar war - unter anderem, um festzustellen, wie gut der LTE-Ausbau inzwischen ist. Darüber hinaus haben wir im Internet gesurft und dabei sowohl unter Android als auch am iPhone den Chrome-Browser von Google verwendet.

In den vergangenen Wochen haben wir mit drei Smartphones die vier Mobilfunknetze getestetIn den vergangenen Wochen haben wir mit drei Smartphones die vier Mobilfunknetze getestet Wir haben darüber hinaus Facebook und Twitter genutzt, über WhatsApp und Telegram nicht nur gechattet, sondern auch Fotos und Videos ausgetauscht, Radio- und Video-Streams konsumiert. Mit Speedtest-Apps kontrollierten wir schließlich noch die Werte für Up- und Downstream sowie die Ping-Zeiten.

SIM-Karten aus allen Netzen im Einsatz

Zur Verfügung hatten wir SIM-Karten, die für die höchste im jeweiligen Mobilfunknetz verfügbare Datenübertragungsrate freigeschaltet waren. Bei der Deutschen Telekom und bei Vodafone sind das aktuell bis zu 150 MBit/s, bei o2 stehen maximal 50 MBit/s zur Verfügung und E-Plus spricht offiziell von bis zu 42 MBit/s im Downstream. Dabei ist jedoch DC-HSPA im UMTS-Netz gemeint. Via LTE sind höhere Bandbreiten möglich.

Ähnlich wie schon 2012 und 2013 haben wir nicht festgelegte Messpunkte angefahren, sondern immer dort Erfahrungen gesammelt, wo wir gerade beruflich und privat unterwegs waren und ohnehin den mobilen Internet-Zugang nutzen wollten. Es handelt sich demnach in erster Linie um praktische Erfahrungswerte. Diese sind zwar nicht unbedingt repräsentativ, zeigen aber dennoch einen Trend bezüglich Netzausbau und verfügbarer Performance.

Eines der Ergebnisse im Test ist die gegenüber dem vergangenen Jahr schlechtere Performance im LTE-Netz. Das gilt für Telekom, Vodafone und o2, während E-Plus im vergangenen Jahr die LTE-Vermarktung noch nicht aufgenommen hatte. Der Grund hierfür ist einfach: 2013 war der 4G-Standard für viele Kunden noch gar nicht nutzbar - entweder weil sie kein passendes Smartphone zur Verfügung hatten oder weil der seinerzeit genutzte Tarif die LTE-Nutzung noch nicht vorsah. Das hat sich in den vergangenen zwölf Monaten naturgemäß geändert.

Auf Seite 2 lesen Sie, welche Ergebnisse wir während unseres Tests in den Netzen der Deutschen Telekom und von Vodafone erzielt haben.

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