LTE, UMTS, GPRS

Zusammenfassung: Mobiles Internet in den Handy-Netzen im Test

Wir fassen die Ergebnisse unseres diesjährigen Tests für den mobilen Internet-Zugang in den deutschen Handynetzen zusammen. Vor allem bei Telekom und Vodafone ist der LTE-Netzausbau mittlerweile weit fortgeschritten.
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In den vergangenen Wochen waren wir - wie schon in den Vorjahren - wieder quer durch Deutschland unterwegs, um die Performance des mobilen Internet-Zugangs in den Mobilfunknetzen zu testen. Dabei haben wir jeweils die beste am Standort verfügbare Netztechnologie verwendet. Das war vor allem bei der Deutschen Telekom und auch bei Vodafone meistens LTE.

Dabei gilt es zu bedenken, dass die Netzbetreiber zwar mittlerweile auch für Prepaidkunden den LTE-Zugang anbieten. Bei vielen Discountern sind die Nutzer allerdings noch immer vom 4G-Internet ausgeschlossen, so dass nur maximal UMTS-Geschwindigkeit zur Verfügung steht. Wir werden daher in den kommenden Wochen speziell auch den mobilen Internet-Zugang ohne LTE-Verfügbarkeit testen.

Zusammenfassung zum NetztestZusammenfassung zum Netztest In diesem Jahr haben wir die Netztests mit dem Apple iPhone 6S Plus und mit dem OnePlus 2 durchgeführt. So hatten wir je ein iOS- und Android-Gerät im Einsatz. Außerdem sind beide Handys für LTE Cat. 6 geeignet. Sie ermöglichen somit Download-Raten von bis zu 300 MBit/s sowie Upstream-Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s. Das ist die maximale Performance, die die deutschen Mobilfunknetze derzeit ihren Kunden ermöglichen.

Telekom bietet nominell die höchste Geschwindigkeit

Aktuell bietet nur die Deutsche Telekom bis zu 300 MBit/s im Downstream an. Bei Vodafone sind die Kunden auf 225 MBit/s begrenzt, wobei der Düsseldorfer Telekommunikationsdienstleister bereits angekündigt hat, die Geschwindigkeit noch in diesem Jahr auf bis zu 375 MBit/s und später auf 525 MBit/s zu erhöhen.

Telekom überzeugt mit gutem LTE-AusbauTelekom überzeugt mit gutem LTE-Ausbau Telefónica testet zwar intern ebenfalls bereits die Carrier Aggregation genannte Technik, mit der die Übertragungsgeschwindigkeit durch Bündelung zweier LTE-Träger erhöht werden kann. Vermarktet werden bislang aber nur maximal 50 MBit/s. Das sollte für die allermeisten Nutzer ausreichen, entspricht diese Geschwindigkeit doch immerhin der eines VDSL-Anschlusses ohne Vectoring im Festnetz.

Das LTE-Netz von E-Plus haben wir in unseren Test nicht mit einbezogen, da dieses in seiner jetzigen Form schon bald Geschichte sein wird, zumal Telefónica die zurzeit noch genutzten Frequenzen an Vodafone abgeben muss. Vorbereitungen für diese Umstellung laufen bereits. So können E-Plus-Kunden in Köln, Augsburg, Chemnitz und Leipzig im Rahmen eines Tests bereits das LTE-Netz von o2 mitnutzen. Ab Juli soll diese Möglichkeit bundesweit bestehen.

Auf Seite 2 berichten wir unter anderem darüber, wie die LTE-Verfügbarkeit während unseres Tests in den Netzen von Telekom, Vodafone und Telefónica aussah.

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